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Unglückliche Verkettungen führten zu Gasunglück in St. Jodok

Der wegen der Gasexplosion von St. Jodok angeklagte Polier räumt Fehler ein. Zum korrekten Bohrablauf hatten sich gleich mehrere Störungen gesellt.

Am 23. September 2019 zerstörte in St. Jodok eine Gasexplosion ein Bauernhaus samt Lebensmittelmarkt. Eine 91-Jährige starb dabei.
© Böhm Thomas

Von Reinhard Fellner

St. Jodok – Am 23. September jährte sich der Gasunfall von St. Jodok im Valser Tal. Im Ortskern war es zu einer Explosion gekommen, die ein Haus samt Lebensmittelmarkt förmlich gesprengt hat. Eine 91-jährige Hausbewohnerin kam ums Leben, zahlreiche Personen wurden verletzt. Ein 52-Jähriger wurde dazu wegen fahrlässiger Herbeiführung einer Feuersbrunst mit Todesfolge angeklagt. Ihm drohen drei Jahre Haft. Er soll laut Anklage als verantwortlicher Polier der Bohrmannschaft die erkennbare Abweichung der Horizontalbohrung von der geplanten Bohrtrasse nicht korrigiert haben – die TT berichtete. Noch vor dem Prozess am 3. November meldet sich der Polier über Verteidiger RA Markus Altenweisl in der TT zu Wort.

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