Briefe mit Fäkalien an Marienheim-Mitarbeiter im Alpbachtal geschickt

Wüste Beschimpfungen gegen Marienheim-Mitarbeiter in Reith i. A. Die Staatsanwaltschaft ermittelt.

(Symbolbild)
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Reith i. A. – „Wer macht so etwas?“ Diese Frage stellen sich derzeit nicht nur Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Marienheim in Reith i. A., sondern auch Angehörige von Heimbewohnern. Bereits öfters haben Mitarbeiter anonyme Briefe nach Hause geschickt bekommen. Darin, so ist in Erfahrung zu bringen, werden diese beschimpft und ein Brief soll sogar mit Fäkalien beschmiert gewesen seien.

Mehrere Personen seien betroffen. Der Grund dafür ist offen. Offiziell reden will niemand darüber, weder im Heim noch seitens der Kommunalpolitik. Man habe eine schwere Zeit durch Corona hinter sich, u. a. musste das Haus geschlossen werden, gab es auch interne Zwistigkeiten und Kritik. Daher sei man froh, dass wieder Ruhe herrsche, ist zu erfahren.

Bürgermeister Hans Thaler bestätigt die Briefe. Er habe aber erst vor drei Tagen die Agenden des Heims wieder übernommen, nachdem er sie vorübergehend abgegeben hatte. Noch habe er sich nicht intensiv damit auseinandergesetzt. Mittlerweile wurde die Staatsanwaltschaft eingeschaltet, wie Hansjörg Mayr, Leiter der Medienstelle, bestätigt. „Bislang konnte der Verfasser der Briefe noch nicht ausgeforscht werden“, teilt Mayr mit. (TT)

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