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Kein Pardon für Zugfahrt ohne Ticket: Tiroler muss Strafe zahlen

Ein Tiroler, der die Karte für sein Rad erst im Zug lösen wollte, erhielt eine saftige Strafe. Laut den Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) wurde das Bußgeld zu Recht ausgestellt, ein Einspruch blieb erfolglos.

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Josef Penz • 11.10.2020 07:17
Meines Erachtens sollte es der ÖBB zumutbar sein, die Kartenautomaten einfacher zu gestalten. Für Fahrradmitnahme z.B. sollte es nur eine Taste geben und damit sollten sämtliche Fahrradtarife bei Drücken dieser Taste angezeigt werden können. Generell glaube ich, dass die Automaten deutlich einfacher in der Handhabung sein könnten, wie sie derzeit sind. Online war das Lösen der Fahrkarten früher im Vergleich zum Buchen von Flugtickets deutlich komplizierter und meines Erachtens ist das Buchen von ÖBB-Tickets immer noch komplizierter wie das Buchen von Flugickets.
Michaela Lechner • 11.10.2020 10:21
Diese Taste wäre ein Traum.... haben auch schon 15 Minuten am Automaten mir der Suche nach dem Fahradticket vergeudet.
Elisabeth Schönauer • 11.10.2020 03:07
Leider ist es ein sehr komplexes Unterfangen, am OEBB-Fahrkartenautomaten oder in der Ticketapp eine Fahrkarte für ein Fahrrad zu buchen. Es gibt nicht einfach einen Knopf für “Fahrrad”, sondern man muss sich über sieben Menüschritte dorthin vortasten. Dabei gibt es verschiedene Vorgehensweisen, die bei vorhandener Netzkarte und Vorteilscard für die Relation Innsbruck Kufstein in der S-Bahn einen Preis für das Fahrrad von 2.80 € oder 2.00 € auswerfen. Wobei teilweise der Ticketkauf nicht einmal erklärt ist, sondern man muss wissen, dass das Fahrradticket sich hinter “Andere Angebote” “Spezialangebote für ganz Österreich” und dann “Angebote für Tirol” “Fahrradzeitkarten” als kleine dünne hell-orangene Zeile zu der man im letzten Schritt erst von mehreren dicke Farbbalken nach unten scrollen muss, findet. Der niedrigere Preis zu zwei Euro ist noch besser versteckt. Da muss man erst eine normale Fahrkarte buchen, als vorhandene Ermäßigung die Netzkarte und Vorteilscard eingeben, dann den Fahrgast, dann das Fahrrad, anschließend gibt es eine Fahrkarte, die als Fahrpreis 0€ ausweist und einen Zuschlag für das Fahrrad.
Roland Wimmer • 11.10.2020 07:21
Und trotz all diesen "Schwierigkeiten" schaffen es 99% der Zugfahrer mit Fahrrad eine Karte zu lösen. Nur eine kleine Minderheit nicht, woran das wohl liegt?
Michaela Lechner • 11.10.2020 10:22
Das Ticketsystem ist extrem kundenunfreundlich und kompliziert aufgebaut.
Michaela Lechner • 11.10.2020 10:24
Das stimmt so sicher nicht, Herr Wimmer, viele werden nicht erwischt, manche buchen am Schalter und die, die öfter fahren wissen mittlerweile wie das zu bezahlen bzw am Automaten zu buchen ist. Einfach ist das aus eigener Erfahrung nicht. Und wir sind jung und mit den neuen Techniken vertraut.
WISA&Gastro Consult.at Dipl. Bw. L. Schwarzmann • 10.10.2020 14:02
Ganz einfach, haltet euch an die klaren Beförderungsrichtlinien und sucht nicht ständig Ausreden oder führt persönliche Situationen ins Kalkül, es ist schon so richtig wie es ist,
Ilse Kirchner • 10.10.2020 13:57
In jedem Personenzug und auf den Anzeigetafeln findet man den Hinweis, nur mit gültigem Fahrschein ist ein Mitfahren möglich.
Michaela Lechner • 11.10.2020 10:26
Der Fahrschein war vorhanden, nur das Fahrrad hatte keinen, das ist ein kleiner Unterschied.
Elfriede Schinnerl • 10.10.2020 13:31
Also es gibt Richtlinien, an die man sich halt halten sollte. Wenn ich schon ein Jahresticket habe, so weiß ich, dass ich für das Fahrrad auch ein Ticket brauche, auch das gibt es im Vorverkauf, sogar für einen längeren Zeitraum und kostengünstig. Was mich an dieser Sache unverständlich ist, warum hat oder konnte der Betroffene nicht vor Ort gleich bezahlen? Hatte er kein Geld dabei?
Simon Stöckl • 10.10.2020 10:53
das ist eine Frechheit. das Fahrrad mitnehmen zu können ist eine Voraussetzung dafür, dass öffis gut funktionieren können und muss beim Jahresticket inkludiert sein.
Helga Felderer • 10.10.2020 10:25
Irgendwie muss die ÖBB ja ihr Defizit wieder herein bringen....ein bisschen Fingerspitzengefühl wäre da wohl angebracht gewesen. PS: Einem Kollegen von mir das gleiche passiert und er hatte auch KEINE Chance....
Wilfried Feistmantl • 10.10.2020 10:09
Individuelle Rahmenbedingungen....?? Er hats halt riskiert und das ist in die Hose gegangen! Die Rahmenbedingungen sind für ALLE GLEICH! Individuell gibts nicht!
Franz Dierigl • 10.10.2020 08:47
ÖBB ist sehr kundenfreundlich. Wenn man froh ist den Zug gerade noch zu erreichen, wird man bestraft, weil der Zug hätte sicherlich gewartet, wenn er den Schaffner gesagt hätte, dass er nur schnell noch ein Ticket beim Automaten holt. Kann es sein, dass es bei der ÖBB ganz oben am Hausverstand mangelt?
Torsten Discher • 10.10.2020 07:15
Wer selber mit dem Auto fährt dem passiert so etwas nicht.
Martin Hauser • 10.10.2020 11:43
Äußerst intelligente Antwort. Wenn alle so denken würden wie du, dann bräuchten wir 8-spurige Autobahnen und 10 zusätzliche Tiefgaragen in Innsbruck. Und der Klimawandel würde noch schneller abgehen.
Elisabeth Schönauer • 10.10.2020 06:02
Mir erschließt sich nicht, warum der VVT-Tarif hier inkonsistent ist. Als Jahreskartenbesitzerin kann ich im VVT mein Fahrrad kostenlos in den Bus mitnehmen, nicht jedoch in den Zug ...
Wilfried Feistmantl • 10.10.2020 10:07
Wer lesen und verstehen kann ist kklar im Vorteil!!

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