Auf Facebook zu Polizistenmord aufgefordert: Innsbrucker (30) verurteilt

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Innsbruck – Der Tragweite seines Facebook-Eintrags nicht bewusst war sich im Juni wohl ein Innsbrucker. Erregt durch einen Bericht über die Tötung von Hunden durch Polizisten in den USA postete der 30-Jährige, dass auch „Polizisten erschossen und gefoltert gehören und deren Familien gleich dazu“. So oder so war die Polizei von dem Geschreibsel nicht begeistert und ortete zu Recht das Vergehen der Aufforderung zu mit Strafe bedrohter Handlung – und da gleich zum Mord.

Bis zu zwei Jahre Haft drohen für so eine Aufforderung, wenn die Tat nur abstrakt möglich ist und jemand zur Ausführung animiert werden könnte. Am Landesgericht kam der 30-Jährige letztlich mit 800 Euro Geldstrafe davon. (fell)

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