Neue Volleyball-Saison, neue Voraussetzungen, alter Spaß
Corona beeinflusst auch den heimischen Volleyball, Grund zum Jubeln gab es für die TI-Damen und die Hypo-Herren trotzdem.
Von Daniel Suckert
Innsbruck – Es ist anders, intensiver und doch hat der Volleyballsport nichts von seinem Reiz verloren. Zumindest bekommt man das Gefühl, wenn man mit dem Obmann der TI-abc-fliesen-volley, Michael Falkner, und dem Headcoach des Hypo Tirol Volleyballteams, Stefan Chrtiansky, spricht. Beide Teams waren die großen Gewinner des Wochenendes.
Das Lächeln beim „Much“ und seinen TI-Damen war nach dem klaren Derby-Sieg über den VC Tirol in der höchsten Damen-Volleyball-Liga dementsprechend groß. Obwohl Falkner im Vorfeld einiges zu tun hatte. Die „K1“-Problematik (Kontakt-Person) hat auch in seinem Team immer wieder für Veränderungen gesorgt: „Es ist zeitweise sehr intensiv, um nicht den Überblick zu verlieren“, erklärte der langjährige Obmann, der „nur“ neun Mädchen ins Landessportcenter mitnehmen konnte.
Ähnliches erlebte auch schon Stefan Chrtiansky („Noch sind wir von den großen Corona-Auswirkungen verschont geblieben“) bei seinen Hypo-Herren, die heuer in der zweiten Herren-Liga für Furore sorgen und am Wochenende 3:1 gegen den VC Mils gewannen. Drei Spiele, drei Siege lassen auch den „alten“ Fuchs auf der Trainerbank zufrieden bilanzieren.
Seine „Studenten“-Truppe mit dem 38-jährigen Routinier Daniel Koncal (Aufspieler) zieht voll mit und strotzt nur so vor Motivation. Chrtiansky: „Ich habe regelmäßig 14 Spieler beim Training und muss schon überlegen, wen ich bei den Spielen zu Hause lassen muss.“ Eine Luxus-Situation – die dem Slowaken aber gefällt. Seinen verlängerten Arm am glänzenden Parkett, Koncal, lobt er über den grünen Klee.
Was den generellen Saisonverlauf betrifft, wollen aber weder Falkner noch Chrtiansky zu weit nach vorne blicken. Corona könnte in dem Punkt dazwischenfunken – die Laune will man sich davon aber nicht verderben lassen.