Stadt kauft Grund für Erweiterung von Volksschule Arzl

Die Stadt Innsbruck kauft ein Grundstück westlich der Volksschule in Arzl. Das Investitionsvolumen für den Ausbau liegt bei rund 4 Mio. Euro.

Die Schrebergärten hinter der Volksschule Arzl stellen den Betrieb mit Ende des Jahres ein. Den Grund hat die Stadt erworben.
© Thomas Boehm / TT

Von Denise Daum

Innsbruck – Kurz vor Schulbeginn schlugen Arzler Eltern Alarm: In der Volksschule, dem Tagesheim und auch im Kindergarten, die gemeinsam am Standort Framsweg untergebracht sind, herrsche ein massives Platzproblem. Sowohl für die Nachmittagsbetreuung als auch den Mittagstisch, den sich Kindergarten- und Volksschulkinder teilen, gibt es zu wenig Räume. Die Stadt Innsbruck weiß um das Problem und tüftelt seit Längerem an einer Lösung, um die Bedürfnisse sämtlicher Einrichtungen – Volksschule, Kindergarten und Tagesheim – zu stillen.

Nun ist man einen Schritt weitergekommen. Die Stadt Innsbruck sicherte sich mit dem Erwerb eines an die Schule angrenzenden Grundstücks die Ausbaumöglichkeit. Die Übergabe des Grundstücks erfolgt mit 1. Jänner 2021. Derzeit sind dort Schrebergärten, deren Betrieb mit Ende des Jahres einvernehmlich eingestellt wird. „Mit dem Grundstückskauf ist gesichert, dass Volksschule und Kindergarten an einem gemeinsamen Standort bleiben können“, freut sich Bürgermeister Georg Willi (Grüne).

Franz Danler, Chef der Innsbrucker Immobiliengesellschaft IIG, erklärt, dass „der sehr schöne Grund als Freifläche für die Kinder erhalten bleiben soll“. Die Erweiterung soll an den bestehenden Gebäuden erfolgen.

Auch wenn nun der Grundkauf unter Dach und Fach ist, werden sich die Eltern noch etwas gedulden müssen. Ein Zeitplan für den Ausbau liegt noch nicht vor und dürfte von den Budgetverhandlungen abhängen. Für die Erweiterung sind rund vier Millionen Euro veranschlagt, heißt es aus dem Büro des Bürgermeisters. Bis zur Erweiterung ist eine temporäre Lösung für den Kindergarten in Arzl vorgesehen.


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