SPÖ hat wieder die Mehrheit in den Gemeindebauten

Die ÖVP bekommt zwei Bundesräte dazu, die FPÖ wird drei verlieren, die NEOS ziehen erstmals in die Länderkammer ein.

Rund 300.000 Briefwahlstimmen hat es bei der Wien-Wahl gegeben. Die unter Corona-Bedingungen auszuzählen, hat gedauert.
© APA

Wien – Nach der geschlagenen Wien-Wahl vom Sonntag ist nun ein Jahr Zeit bis zur nächsten Landeswahl. Wird der Termin nicht vorgezogen, wird in Oberösterreich Ende September 2021 ein neuer Landtag gewählt. Die nächste Bundeswahl gibt es ein Jahr später. 2022 wird ein neues Staatsoberhaupt gewählt. 2023 stehen vier Landtagswahlen auf dem Programm.

Derzeit geht es um die Folgen der Wien-Wahl. Auch noch gestern wurden Briefwahlstimmen ausgezählt. Fest stand bereits, dass sich auch die Mandatsverteilung im Bundesrat ändert. Die ÖVP wird ob ihres Zuwachses in der Länderkammer gestärkt, sie dürfte laut Berechnungen der ARGE Wahlen zwei Mandatare dazubekommen. Die FPÖ wird ob des Absturzes drei weniger haben als bis dato. SPÖ und Grüne bleiben stabil, die NEOS ziehen in den Bundesrat ein.

Nicht wie vor der Wahl ist es auch in den Gemeindebauten. In diesen gibt es wieder eine rote Mehrheit. Die SPÖ ist auf gut die Hälfte der Stimmen gekommen. Die FPÖ und das „Team HC Strache“ haben in den Gemeindebauten besser abgeschnitten als im Durchschnitt, vom Kopf-an-Kopf-Rennen 2015 waren die Blauen mit zwölf Prozent weit entfernt. Sie sind gar knapp hinter der ÖVP (14).

Was den Gemeinderat anlangt: Die Grünen sind für Koalitionsverhandlungen mit der SPÖ von Bürgermeister Michael Ludwig bereit; das sechsköpfige Team steht. Auch die NEOS warten auf die Gesprächseinladung. (TT)

TT-ePaper testen und eine von 150 Jahres-Vignetten gewinnen

Die Zeitung kostenlos digital abrufen, das Testabo endet nach 4 Wochen automatisch.


Kommentieren


Schlagworte