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Warum Müsliriegel ungesund sind – und wie man gesunde selbst macht

Wer in einen Müsliriegel beißt, der erwartet sich, den Mund voller Nüsse, Getreide und Früchte zu haben. Glaubt man jedoch dem Magazin Öko-Test, mischen sich auch Pestizidrückstände und Mineralöl dazwischen. Von viel Zucker ganz zu schweigen.

Picksüß ist noch das kleinste Problem bei herkömmlichen Müsliriegeln
© FotoDuets

Müsliriegel sind Schlawiner. Meister im Tarnen und Täuschen. Verstecken sie sich im Supermarktregal doch frech in der Abteilung für gesunde Snacks. Und dann tarnen sie sich auch noch mit Nüssen und getrockneten Früchten, bis sogar der Gesundheitsbewussteste mit gutem Gewissen hineinbeißt.

Doch Vorsicht! Die handlichen Happen sind nicht das, was sie vorgeben zu sein. „Damit deren Zutaten zusammenkleben, wird oft viel Zuckersirup verwendet. Daneben sind meist Zusatzstoffe wie Emulgatoren, Aromen, Fett, Konservierungsstoffe und Salz enthalten“, warnt Diätologin Silke Birnhuber. So kommt ein Riegel von kompakten 25 Gramm rasch auf 120 Kalorien. Na Mahlzeit!

Noch desillusionierender sind die Erkenntnisse von Johanna Michl. Sie hat für das Verbrauchermagazin Öko-Test 20 Müsliriegel unter die Lupe genommen und fand darin mehr als Vitamine: „Fast die Hälfte der Riegel war ‚mangelhaft‘ oder ,ungenügend‘, weil unser Labor darin neben viel zu viel Zucker auch Pestizidrückstände und Mineralöl fand.“

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