Auftakt zum Jugendfilmfestival in St. Johann unter strengen Corona-Regeln

Besonders strenge Sicherheitsvorkehrungen für die Vorführungen in St. Johann.

Gestern wurden das neue Kikiplexx-Programm und die neue Sitzordnung in der Alten Gerberei in St. Johann vorgestellt.
© Michael Mader

Von Michael Mader

St. Johann i. T. – Corona zum Trotz: Unter strengen Sicherheits- und Hygienemaßnahmen findet auch in diesem Jahr in der Alten Gerberei in St. Johann das Kinder- und Jugendfilmfestival Kikiplexx statt. So heißt es von 6. bis 24. November wieder: „Film ab!“

„Ich bin wahnsinnig froh und auch stolz, dass wir es machen dürfen“, erklärt Kikiplexx-Projektleiterin Cornelia Erber bei der gestrigen Programmpräsentation. Dem Festival sei es immer schon ein großes Anliegen gewesen, eine Stimme zu den brennenden Themen der Gesellschaft und der Gegenwart zu erheben und durch die Kunstform Film von unterschiedlichen Seiten zu beleuchten. Erber: „Die Filme sollen Nachhaltigkeit erzeugen. Zudem gibt es Unterrichtsmaterialien für die Lehrer zur Vorbesprechung und kurzfristig hat sich auch eine filmpädagogische Nachbesprechung für drei Filme ergeben.“ Highlight wird ein Filmgespräch mit Hüseyin Tabak, dem Regisseur des Films Gipsy Queen, sein.

Der enge Kontakt, die Zusammenarbeit und der Austausch mit den Schulen und Kindergärten im Bezirk Kitzbühel und deren Pädagogen sei maßgebend für den Erfolg von Kikiplexx. Heuer führe das sogar dazu, das Festival überhaupt im Detail planen und durchführen zu können. „Dieses Vertrauen ehrt uns schon sehr“, bedankt sich Erber. Neben den Filmvorführungen in der Alten Gerberei, etwa für das Gymnasium und die Neue Mittelschule St. Johann, bekommen die Handelsakademie sowie der Kindergarten Kitzbühel ausgewählte Filme vor Ort vorgeführt.

„Im Bezirk liegen wir gut bei den Infektionszahlen. Hoffen wir, dass das auch nach den Herbstferien so ist“, freut sich Brigitta Krimbacher vom Gymnasium St. Johann auf das Festival, vor allem weil sie betont, dass sie enttäuscht sei, wie wenig die Kultur nachgefragt werde.

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Gezeigt werden können die Filme für die Schüler, aber auch die öffentlichen Filme, nur wegen eines eigens erarbeiteten Präventionskonzepts: So können die Kinovorführungen nur nach vorheriger Buchung besucht werden. Derzeit dürfen in den Saal bis zu 65 Personen – auf zugewiesenen, nummerierten Sitzplätzen. Zudem gibt es zwei Ein- und Ausgänge und bei zwei Klassen weist ein Farbleitsystem den Weg. Mindestabstand, Händedesinfektion und Maskenpflicht beim Betreten und Verlassen sind obligatorisch.


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