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Streit um Bebauungspläne wird in Imst zum Politikum

Nach der bereits dritten Unterschriftenaktion von Anrainern gegen diverse Bauprojekte eskalierte jüngst die Debatte im Gemeinderat.

Der Wohnbau in Imst und die dafür erstellten Bebauungspläne wurden zum politischen Zankapfel.
© Parth

Von Thomas Parth

Imst – Ein Wohnbau in unmittelbarer Nähe der Kramergasse zwang die Mandatare, Stellung zu beziehen. Für GR Brigitte Flür erscheint die Zufahrt problematisch, doch äußert sie darüber hinaus Bedenken grundsätzlicher Natur: „Wir genehmigen immer neue Bebauungspläne, ohne zu wissen, wie es mit den Bautätigkeiten in Imst überhaupt weitergehen soll. Es wird schlicht zu viel, zu groß und zu rasch gebaut.“ Flür vermisst die, seit einem Jahr angekündigte, Grundsatzdiskussion, wohin und wie sich die Bezirkshauptstadt Imst entwickeln soll.

SP-Mandatar Richard Aichwalder verwehrt sich nicht gegen Bautätigkeiten in der Innenstadt: „Nur haben wir uns verfahren, wenn wir fünfstöckige Wohnmonster in sensiblen Bereichen zulassen. Ich erwarte mir von Wohnbauträgern, wenn sie schon den Zuschlag für ihre Projekte erhalten, dass sie sich auch mit den Nachbarn auseinandersetzen. Es muss ein Dialog geführt werden, um auftretende Probleme gemeinsam zu lösen.“ Aichwalder sieht die Zeit für „anonyme Komplexe, bei denen mit dem Bulldozer über alles drübergefahren wird“, als abgelaufen.

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