Neue Maßnahmen für Tirol bereits in der Schublade

Niederlande sprechen für Nordtirol eine Reisewarnung aus. Weitere Schritte sind in Vorbereitung, auch in Innsbruck denkt BM Willi bereits über Verschärfungen nach.

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Rohrmoser Heinz • 19.10.2020 14:50
Die hohen Infektionszahlen machen es notwendig seitens der Bundes- und Landespolitik Maßnahmen zu setzen. Das ist ganz klar und legal ! Das „Wie und Was“ die Maßnahmen betreffend ist jedoch in vielen Bereichen unzureichend überlegt und einfach gesagt - falsch ! Sperrstunde um 22 Uhr bei Speiserestaurants und Gasthöfen ist kontraproduktiv, weil es vielen Menschen beispielsweise erst gegen 20,00h möglich ist, ins Restaurant oder Gasthaus essen zu gehen. Viele würden dann auf den Restaurantbesuch verzichten müssen, weil die Zeit insgesamt dazu einfach zu kurz ist. 23 Uhr würde daher weitaus besser geeignet sein ! Die Konsumation nach der verfrühten Sperrstunde erfolgt dann eben vor den Lokalen in Gruppen oder der „gemeinsame Abend„ wird dann je nach Anlass des Treffens privat mit unter Umständen auch mehr Teilnehmern fortgesetzt !!! Sportveranstaltungen im Freien, in erster Linie Fußballspiele, grundsätzlich mit 1.500 Besuchern zu limitieren - unabhängig von der Fassungsgrösse des Stadions bei nummerierten Sitzplätzen - ist sinnlos, weil die Einhaltung der vorgegeben Sitzordnung ohnedies kontrolliert werden muss ! Daher wäre hier eine entsprechend variable Obergrenze ohne weiteres möglich und festzulegen ! Das vom Land verordnete „Home schooling“ in den Oberstufen der AHS bzw. in den Berufsbildenden Schulen ist sicher nicht in dem Maße notwendig, nur der Ausbildung hinderlich und daher überflüssig. Dabei gibt es ein Kuriosum: Die HBLA in Rotholz - vormals in Kematen - ist davon nicht betroffen, weil sie dem Landwirtschaftsministerium unterstellt ist und somit nicht den Vorgaben der Bildungsdirektion für Tirol unterliegt .... Die Maßnahmen der Bundesregierung gegen die ebenso stets steigende Arbeitslosigkeit sind insgesamt nicht ausreichend und verhindern keineswegs teilweise drohende Langzeitarbeitslosigkeit bei vielen Menschen! Dies bedeutet in der Folge Armut mit allen bekannten Begleiterscheinungen. Von Armut Betroffene erhöhen die Kosten für das Budget direkt und indirekt, indem zum einen Arbeitslosengeld-, Notstandshilfe-und/oder Mindestsicherungsbezug entsprechende Kosten verursachen und zum anderen der Mensch als Konsument und Steuerzahler ausfallen ! Die durch die Pandemie ohnedies angespannte Budget- und insgesamt verschlechterte Wirtschaftssituation ist damit zusätzlich betroffen ! Die Schere zwischen Reich und Arm klafft somit weiter auseinander ! Wir wissen, dass es durch die Pandemie auch Gewinner gibt, die ihren ohnedies vorhandenen Reichtum dadurch noch vergrößern. Es lebe hoch - die Finanzwirtschaft....
Rohrmoser Heinz • 19.10.2020 16:28
Zusatz zum Thema Oberstufen AHS und BHS es : Seitens des Landes ist es eine Kompetenzüberschreitung die Bundeslehrer und Schulen betreffend und geht in die seit langem diskutierte und von der ÖVP gewünschten Richtung - künftig Zuständigkeit des Landes für Bundesschulen !
Martin Kröll • 17.10.2020 06:29
das neueste was die tiroler nicht wissen ist dass der Virus unsere Politiker nicht trifft, wie ist es sonst zu erklären dass die noch nach 22.00 uhr in den Lokalen sitzen während mündige Bürger nach Hause beordert werden
Roland Wimmer • 20.10.2020 12:07
In welchen Lokalen wurden unsere Politiker gesehen?

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