Schlager-Party in Schwaz sorgt für große Gefühle

Das Spitzenspiel von Schwaz gegen die Fivers verspricht heute (19.30 Uhr, live laola1.at) in der Sporthalle Ost einen Leckerbissen.

Will den sensationellen Erfolgslauf heute in der Sporthalle Ost gegen die Fivers fortsetzen – Schwaz-Kapitän Alexander Wanitschek (l.).
© Foto TT/Rudy De Moor

Von Alex Gruber

Schwaz –Das Gipfeltreffen von Sparkasse Schwaz Handball Tirol und den Fivers aus Margareten, also jenen beiden Teams, die bislang alle sechs Saisonspiele in der spusu-Liga gewinnen konnten, ist heute Chefsache. Schwaz-Trainer Frank Bergemann notiert vor dem direkten Duell um die Tabellenspitze: „Es ist ein Spiel, auf das wir uns unglaublich freuen, ein absoluter Schlager. Wir haben hart darauf hingearbeitet, in dieser Situation sein zu können.“

Ca. 200 Fans dürfen heute in die Sporthalle Ost rein, normal wären es sicher gut 800 gewesen. „Natürlich ist es bitter, dass gerade bei so einem Spiel nicht mehr Leute in die Halle dürfen. Aber wir freuen uns über jeden Einzelnen und müssen mit der Situation umgehen“, merkt Schwaz-Kapitän Alexander Wanitschek zu den Corona-Rahmenbedingungen an. Der Routinier, der wie Richard Wöss bei 25 Saisontreffern hält, rückt das Kollektiv in den Vordergrund: „Bei uns können viele Tore schießen. Und wenn einer einmal einen schlechten Tag hat, was menschlich ist, springen andere in die Bresche“, spielt der 30-Jährige darauf an, dass man breiter aufgestellt sei. Die Sperre von Petar Medic zwingt Coach Bergemann zu Adaptionen, Wanitschek legt nach: „Eine gute Bank macht eine erfolgreiche Mannschaft aus. Wenn einer beispielsweise nur fünf Minuten spielt und ein wichtiges Tor erzielt, hilft das dem Team genauso weiter.“

Zwei der bislang überragenden Protagonisten stehen auch heute im Fokus: Hexer Aliaksei Kishou soll die Fivers-Offensive zur Verzweiflung treiben und Regisseur Gerald Zeiner wieder den Taktstock schwingen. Der 32-Jährige Teamspieler glänzt bislang auch vom Siebenmeter-Punkt (elf von zwölf verwandelt).

Die Fivers mit Kreisläufer Tobias Waner oder Lukas Hutecek, dem Youngster der Heim-EURO, ringen Bergemann großen Respekt ab: „Ich möchte keinen einzelnen Spieler hervorheben. Sie sind ein geschlossenes Kollektiv, das jeden Fehler bestraft.“

Das zweite Team, medalp Handball Tirol, spielt heute in der 5. Runde der italienischen Serie A2 in Romagna vor.

Tabellenspitze, spusu-Liga: 1. Fivers (6 Spiele, 12 Punkte, Torverhältnis +30), 2. Schwaz (6/12/+25), 3. Ferlach (6/6/+12).


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