Sechs Zivilisten durch Sprengfalle in Afghanistan getötet

Im Westen Afghanistans sind sechs Zivilisten durch eine am Straßenrand versteckte Sprengfalle getötet worden. Die Explosion habe das Auto der Frauen und Männer morgens auf einer Schnellstraße in der Provinz Ghor erfasst, teilten das Verteidigungsministerium und lokale Behörden am Freitag mit. Ein Polizeisprecher in Ghor sagte der Deutschen Presse-Agentur, dass die Gruppe mit einer schwangeren Frau auf dem Weg in eine Entbindungsklinik gewesen sei.

In den vergangenen zehn Jahren wurden in Afghanistan mehr als 100.000 Zivilisten in Afghanistan verwundet oder getötet. Dort bekämpfen die militant-islamistischen Taliban die vom Westen gestützte Regierung. Am 12. September hatten die Konfliktparteien in Doha lang geplante Friedensgespräche aufgenommen. Trotzdem reißt die Gewalt nicht ab.

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