Sieben auf einen Streich – Schwaz ist die neue Nummer eins im Handball

Im absoluten Spitzenspiel feierte Sparkasse Schwaz Handball Tirol gegen die Fivers Margareten mit 31:30 (15:14) den siebten Sieg in Serie und die Tabellenführung.

Sparkasse Schwaz Handball Tirol stellt weiterhin die Überflieger in der spusu-Liga – Armin Hochleitner glänzte im Spitzenspiel gegen die Fivers mit sieben Treffern.
© gepa

Von Alex Gruber

Schwaz –Zwei gelbe Karten in der beinharten Abwehrarbeit in der ersten Spielminute ließen keine Zweifel offen, wie ernst es Schwaz gegen die Fivers meint. Mit schnellen Gegenstößen und einem auch am Siebenmeterpunkt souveränen Regisseur Gerald Zeiner setzten sich die Hausherren in Durchgang eins (5:2, 8:5, 10:7) immer wieder ab.

„Man kommt gar nicht ins Reden“, setzte das Tempo auch Patrick Fölser als Laola-Experte am Livestream zu. Der ÖHB-Sportchef legte als Kommentar noch eine Wuchtel nach: „Richie Wöss verteidigt David Wagner, mir fehlen die Worte.“ Dazu muss man wissen, dass die beiden Teamspieler, den rechten Schwaz-Flügel (ca. 80 kg) und den Fivers-Kreisläufer (ca. 120 kg) gewichtsmäßig Welten trennen. Weil die Tiroler öfter in Unterzahl gerieten, war die Führung zum Pausenpfiff (15:14) etwas geschmolzen. Und Österreichs Handball-Teamchef Ales Pajovec, der einigen Kandidaten auf die Arme schaute, zeigte sich auf den Rängen äußerst angetan.

Mit seinem fünften Treffer im Spiel markierte Schwaz-Kreisläufer Balthasar Huber zu Beginn der zweiten Halbzeit das 16:14. Es ging – die Fivers drücken immer aufs Tempo – weiter hin und her. Handball Tirol hielt mit hoher Risikobereitschaft dagegen. Nach 40 Minuten gingen die Gäste erstmals in Front (21:22), die Hausherren drehten den Spieß (24:22) gleich wieder um. Schwaz-Goalie Aliaksei Kihsou war am Weg zum 30:26-Vorsprung bei mehreren Glanztaten wieder on fire. Die Fivers glichen in der Schlussminute aus, acht Sekunden vor Ende traf Michael Miskovez zum 31:30 und dem siebten Sieg in Serie. „Ein verdienter Sieg mit viel Leidenschaft“, jubelte Schwaz-Coach Frank Bergemann.


Kommentieren


Schlagworte