Vor dem Spiel beim KAC haben die Innsbrucker Haie Blut geleckt

Nach „einem Riesenspiel“ und dem 4:1-Sieg gegen Salzburg gehen die Innsbrucker Haie heute (17.30 Uhr) mit breiter Brust in das Gastspiel bei Rekordmeister KAC.

Ein starkes Spiel beginnt bei einem starken Goalie – Colten Saucerman (M.) und Jonathan Racine (r.) stellten sich bei René Swette als Gratulanten ein.
© gepa

Von Alex Gruber

Innsbruck – Nach vier Siegen in Serie gab Salzburg mit der Niederlage in der Tiwag-Arena und vor dem heutigen Spitzenspiel in Wien Platz eins in der ICE Hockey Liga ab. Bulls-Headcoach Matt McIlvane zeigte sich aber als fairer Verlierer und zog den Hut vor den Innsbruckern: „Sie waren die bissigere Mannschaft und haben uns teilweise entnervt. Die Haie haben ein Riesenspiel gemacht.“

Nach zuvor vier Niederlagen in Serie tat dieser Sieg und dieses Lob aus berufendem Mund äußerst gut. Und es war das Resultat harter Arbeit, gepaart mit (taktischer) Disziplin, wie Co-Trainer Florian Pedevilla voller Stolz anmerkte: „Wenn wir diszipliniert 60 Minuten unser System spielen, können wir jeden schlagen. Ein Riesenkompliment an die Mannschaft. Wir sind nicht überrascht, was dieses Team kann“, betonte Pedevilla auch, dass Cheftrainer Mitch O’Keefe ein sehr gutes Händchen bei der neuen Linienwahl bewies.

Doppeltorschütze Braden Christoffer (Pedevilla: „Wenn er sich aufs Hockey konzentriert, sieht man, wie wertvoll er ist“) ragte gegen die Bullen genauso heraus wie Goalie René Swette, der heute auch gegen Ex-Klub KAC im Kasten stehen wird. „Jeder muss seine Rolle erfüllen“, weiß Pedevilla, dass man in Klagenfurt erneut keinen Zentimeter herschenken und gedanklich nicht nachlassen darf. Der Erfolg gegen Salzburg soll ja keine „Eintagsfliege“ bleiben.

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