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„Nicht in Schockstarre fallen": Selbstbewusst stottern statt schweigen

Am heutigen Welttag rücken die Stotterer in den Vordergrund. Für den normalen Redefluss ist es wichtig, sich nicht zu verstecken. Und vor allem Eltern betroffener Kinder müssen lernen, offen damit umzugehen.

Stotterer können flüssiger reden, wenn sie sagen, von der Störung betroffen zu sein.
© iStockphoto

Von Susann Frank

Innsbruck – Reinhard Wieser hat seine Strategie gefunden, um sich beim Sprechen wohlzufühlen. „Damit die Leute nicht wegschauen, wenn ich rede oder denke, meine Sätze beenden zu müssen, kläre ich zu Beginn eines Gesprächs auf, dass ich stottere“, erklärt der 67-Jährige. Und weil der Innsbrucker es „feiner findet“, wenn ihn sein Gegenüber ausreden lässt, kann er dann auch flüssiger reden.

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