Aktionen statt Büro: Die SPÖ verlässt Imst

Das Bezirksbüro der SPÖ in Imst macht bereits jetzt einen verlassenen Eindruck: Per Monatsende wird aus dem Eindruck Realität.
© Celik

Imst – „Die SPÖ im Bezirk Imst will künftig mobiler werden. Wir möchten den direkten Kontakt mit den Bürgern vor Ort, in den 24 Gemeinden des Bezirkes, suchen, aber auch die zunehmenden digitalen Möglichkeiten für unsere politische Arbeit nutzen“, erklärt SP-Bezirksvorsitzender Süleyman Kilic. Im Zentrum sollen künftig „politische Aktionen aller Art – aber immer bürgernah und originell“ – stehen. Dafür verzichten die Roten künftig auf ihren Stützpunkt in Imst.

„Diese Entscheidung war natürlich nicht einfach (...). Aber wir haben uns im Bezirksvorstand einhellig dafür entschieden, unsere Ressourcen künftig anders zu nutzen. Mittlerweile weiß jeder, dass die Corona-Krise uns noch eine Weile begleiten wird. Die Geschwindigkeit, mit der sich auch politische Parteien an diese neuen, manchmal ungünstigen, Bedingungen anpassen müssen, steigt enorm“, meint Kilic via Aussendung zur Ende Oktober erfolgenden Auflösung der gewohnten Anlaufstelle.

Der digitale Wandel trage, laut Bezirksorganisation, sehr viel zur besseren Zugänglichkeit auf unterschiedlichsten Ebenen bei: Über Telefon, E-Mail und soziale Medien können Anliegen, Wünsche und Fragen nach wie vor eingebracht und persönliche Treffen vereinbart werden.

Für Parteimitglieder, Ehrenamtliche und Funktionäre will die Partei „weiter ein hohes Maß an Service bieten“, so Kilic abschließend. (TT)

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