Bike Republic Sölden zählte heuer im Corona-Sommer 55.000 „Bürger“

In der Bike Republic Sölden stehen unzählige gebaute Lines und Naturtrails für alle Altersstufen und Fahrertypen zur Verfügung.
© Ötztal Tourismus

Sölden – Auch wenn die Saison heuer vorne und hinten gekappt werden musste – die Bike Republic Sölden darf sich in diesem Corona-Sommer über die beste Saison seit ihrer Gründung freuen. „Mit 55.000 Bürgern haben wir in diesem Jahr eine Steigerung von 23 Prozent zum vorhergegangenen Jahr zu verzeichnen“, freut sich der Direktor des Ötztal Tourismus, Oliver Schwarz, über die diesjährige Bilanz des groß dimensionierten Bike-Parks. Eine „extrem emotionale Saison“ sei zu Ende gegangen. Am ersten und am letzten Wochenende wurde man eingeschneit und das inzwischen traditionelle Saisonende mit dem 26. Oktober musste heuer Corona-bedingt abgesagt werden.

Dieser Sommer habe überhaupt ein deutliches Zeichen für den Mountainbike-Sport gesetzt. Alle Altersstufen, jeder Fahrtyp, Frau wie Mann, Ärztin wie Altenpfleger seien mit dem Bike unterwegs – und die Bike Republic trage dem mit einem vielfältigen Angebot Rechnung.

„Wir haben in den vergangenen Jahren sehr viel in unsere Vision einer Bikeregion investiert, die mehr bietet als nur Strecken mit Liftunterstützung“, betont Schwarz. Insgesamt werden in der Endausbaustufe über 51 Kilometer an gebauten Lines sowie mehr als 36 Kilometer an Naturtrails zur Verfügung stehen. Mit den 15 Kilometern an Transferstrecken werden es 102 Kilometer sein. Da geht es von der Familienabfahrt bis zur tiefschwarzen Line.

„Der deutliche Zuwachs in einer solch schwierigen Zeit beweist, dass das integrative, positive Verständnis des Bikesports der Weg in die Zukunft ist“, erklärt Schwarz. Im kommenden Jahr ist geplant, die Bike Republic am 11. Juni wieder zu eröffnen. (TT)

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