Gletscher-Spaß ohne Abstand: Betreiber auf Mithilfe angewiesen

In Tiroler Skigebieten werden die Covid-19-Maßnahmen von den Besuchern zum Teil ignoriert, wie Bilder in den sozialen Netzwerken zeigen. Die Betreiber wollen nachbessern.

In einigen Tiroler Gletscherskigebieten (im Bild Stubai) werden Covid-Regeln nicht eingehalten.
© Stubaier Gletscher

Innsbruck – In sozialen Netzwerken kursieren derzeit Aufnahmen, die zeigen, wie Menschen, dicht gedrängt, an Liftstationen in Tiroler Gletscherskigebieten warten. Die Betreiber kennen die Problematik, dass Abstände nicht eingehalten werden. Sie geloben Besserung, betonen aber auch, dass sie auf die Mithilfe der Skifahrer und Snowboarder angewiesen sind.

Franz Hörl, Obmann des Fachverbandes der Seilbahnen, meint, dass einige Skigebiete „überrascht über die Menge an Menschen“ gewesen seien, die am vergangenen Wochenende auf den Berg wollten. Auch wenn die Betreiber bei den Maßnahmen nachschärfen könnten, „am Ende des Tages sind wir aber auf die Disziplin der Gäste angewiesen“.

📽️ Video | Gedränge am Skilift

Reinhard Klier, Vorstandsvorsitzender der Stubaier Gletscherbahn, will bald auf die Situation reagieren. Laut Klier sollen „mehr Kassen geöffnet werden und zusätzlich Busse verkehren“. Am wichtigsten seien aber weiterhin das Tragen von Masken und das Einhalten des Sicherheitsabstandes. (bfk)

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