Armenien dämpft Hoffnung auf rasche Lösung für Bergkarabach

Der armenische Ministerpräsident Nikol Paschinian dämpft die Hoffnung auf eine baldige Beilegung des bewaffneten Konfliktes in der Region Bergkarabach. „Alles, was für die armenische Seite diplomatisch akzeptabel ist, ist für Aserbaidschan nicht mehr akzeptabel“, sagte Paschiniäsan am Mittwoch. Die Kämpfe gehen unterdessen weiter. Dem Verteidigungsministerium der Region Bergkarabach zufolge sind weitere 62 Soldaten ums Leben gekommen.

Damit habe sich die Zahl der Todesopfer seit Ausbruch der Kämpfe mit Aserbaidschans Streitkräften am 27. September auf 834 erhöht. Bisher hat sich Russland um eine Vermittlung bemüht, doch haben zwei von Moskau vermittelte Waffenstillstände die Kämpfe bis dato nicht beenden können.

Armeniens Präsident Armen Sarkissian ist zu Gesprächen mit der Europäischen Union nach Brüssel aufgebrochen, wo er auch mit Vertretern der NATO zusammentreffen soll. Die Außenminister der Kriegsparteien werden am Freitag zu Gesprächen mit US-Außenminister Mike Pompeo in Washington erwartet.

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