Neue Liga im Tiroler Eishockey: Und wieder heißt es „Vier gewinnt“

Der HC Kufstein will zum Auftakt gegen Hohenems jubeln.
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Innsbruck – Einmal mehr gibt es eine neue Liga im Tiroler Eishockey: Statt der Landesliga, die ab sofort wieder den Unterbau bildet, heißt die oberste Tiroler Spielklasse nun „Super League“. Mit Kufstein, Kundl, Wattens und Hohenems aus Vorarlberg ist das Teilnehmerfeld klein, aber qualitativ hochwertig.

„Die Zuschauer dürfen sich auf tolle Spiele freuen“, ist sich Kundls Obmann Gerhard Maier vor dem Start heute gegen Wattens (19.30 Uhr) sicher. Kegelergebnisse wie in der vergangenen Saison soll es nicht mehr geben – darauf hofft man auch beim Lokalrivalen in Kufstein. „Das konnte man niemandem verkaufen“, meint der neue Obmann Roland Luchner. Für beide Unterländer Vereine ist klar, dass das neue Ligaformat aber auch nur ein Übergang sein kann. „Wir brauchen neue und attraktive Gegner“, schallt es in seltenem Gleichklang aus Kufstein und Kundl. Wunschkandidat ist Zell am See, das nach dem AHL-Aus nun in Kärnten mitspielt. „Weil in Tirol lange nicht klar war, wie es weitergeht“, beklagt Maier die fehlende Planungssicherheit. Für die nächste Saison sollen die Eisbären ein Thema werden, auch Silz und weitere Vorarlberger Teams würde man gerne begrüßen, die außerdem um den Meister der Landesliga erweitert wird.

Inzwischen wollen aber alle das Beste aus der Situation machen: In Kundl gibt es mit dem Finnen Kimmo Kantanen einen neuen Headcoach. Auch in Wattens (Martin Volk) und bei Hohenems (Bernd Schmidle) stehen neue Gesichter an der Bande (a.m.)

Super League

Die teilnehmenden Mannschaften: EHC Kundl, HC Kufstein, WSG Wattens Penguins, SC Hohenems.

Modus: Dreifache Hin- und Rückrunde, anschließend Play-offs. Jede Mannschaft darf max. drei Nicht-Tiroler im Einsatz haben. Spieler, die bereits drei Jahre in Tirol gespielt haben, gelten als Tiroler.

1. Runde: heute: Kundl – Wattens (19.30), morgen: Kufstein – Hohen­ems (17.30).


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