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Rücktritt vom Rücktritt: Zillertalerin Sporer will es noch einmal wissen

Erst alles verkauft, jetzt wieder im Ski-Fieber: Die Zillertaler Rennläuferin Marie-Therese Sporer (24) macht nach einem persönlichen Tief weiter.

17. November 2018, Weltcuppunkte in Levi: Danach wurde es um Marie-Therese Sporer ruhig.
© gepa

Von Florian Madl

Finkenberg – Die Karrier­e von Marie-Therese Sporer begann ohnedies spät. Und bevor es die Zillertalerin überhaupt auf vier Weltcuprennen (Slalom) gebracht hatte, warfen sie Operationen an Kreuzband, Knorpel und Meniskus (2011, 2012, 2013) immer wieder aus der Bahn. Die Absolventin der Stamser Ski-Handelsschule, Klassenkollegin von Skispringer Philip­p Aschenwald und mit Nina Ortlieb in der Trainingsgruppe, machte weiter, sammelte mit Platz 26 beim Weltcup-Slalom in Levi (2018/19) sogar Punkte. Doch dann brach das Kartenhaus in sich zusammen: Im Februar 2019 zog ihr eine Teilruptur des vorderen Kreuzbands und der Bruch des Schienbeinkopfs „den Boden unter den Füßen weg“. „Ich erholte mich nie davon.“ Eine Erschöpfungsdepression folgte. Morgens wollte die Zillertalerin nicht mehr aufstehen, kapselte sich ab – allein: Sporer fuhr trotzdem weiter. Bis zum Jänner 2020: „Es gab keinen bestimmten Auslöser. Aber wenn du Athletin bist, findest du nie die Zeit, die Folge einer Verletzung sacken zu lassen.“

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