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Oberste Seilbahnbehörde gibt Axamer Lizum vorerst einen Korb

Fröschl muss den Antrag für die temporäre Befreiung von der Betriebspflicht in Axamer Skigebiet nachbessern. Zubringerbahnen dürften nicht betroffen sein.

Wohin geht die Reise im Skigebiet der Axamer Lizum? Das dürfte sich dem Vernehmen nach in den kommenden Wochen entscheiden.
© Thomas Boehm / TT

Von Manfred Mitterwachauer

Axams, Innsbruck – Groß war die Aufregung, als Anfang des Monats bekannt wurde, dass die Axamer Lizum Aufschließungs AG behördlich um die temporäre Befreiung von der Betriebspflicht – gemäß §90 Seilbahngesetz – für die anstehende Wintersaison angesucht hat, die TT berichtete. Begründet wurde dies von Seiten der Geschäftsleitung unter anderem damit, dass aufgrund aufrechter Corona-Reisewarnungen und damit verbundener Stornierungen mit „erheblichen Verlusten“ zu rechnen und in Folge ein Betrieb „unzumutbar“ sei.

Was folgte, war ein heftiger Aufschrei nicht nur in der Landespolitik und den umliegenden Gemeinden, sondern auch in der Bevölkerung. Gilt das Skigebiet doch als ausgewiesener Tummelplatz für Einheimische. Zudem fürchtet das Land Folgewirkungen für andere, ungleich stärker vom ausländischen Skiurlauber abhängige Bergbahnen. Auch aus diesem Grund kam es bereits zu mehreren Krisensitzungen und Abstimmungsgesprächen im Landhaus zwischen den Betreibern, Politik und Behörden.

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