Sacha Baron Cohen in „Borat 2“: Eulenspiegel kehrt zurück

Der Film „Borat“ machte Sacha Baron Cohen berühmt. Nun kehr er zurück und zieht als Borat durchs Hinterland der USA.

Sacha Baron Cohen und Maria Bakalova in „Borat 2“.
© Amazon Studios

Innsbruck – Der Film „Borat“ machte Sacha Baron Cohen berühmt – und den von Cohen dargestellten pseudokasachischen US-Korrespondenten gleichen Namens so gesichtsbekannt, dass er eigentlich für immer untertauchen müsste. Denn das Prinzip des Films war einfach: Borat radebricht sich durch übelste Vorurteile – und entlarvt damit die Ressentiments seiner Gegenüber, die in sein Gezeter einstimmen.

📽️ Trailer zu „Borat 2“

Nun, nur Tage vor der US-Wahl, ist Borat wieder da. Sein „Subsequent Moviefilm“ ist seit Freitag auf Amazon abrufbar. Und weil Borat selbst im hintersten Hinterland der USA erkannt werden würde, gibt seine Tochter Tutar (Maria Bakalova) den Lockvogel. Dass ihr auch Rudy Giuliani auf den Leim ging, sickerte schon vor der Filmveröffentlichung werbewirksam durch.

Wenig von dem, was der neue Borat-Film vorführt, überrascht. Zum Haareraufen ist es trotzdem. Manches ist lustig, anderes lächerlich. In der Summe bleibt „Borat Subsequent Moviefilm“ aber eine etwas zähe Nummernrevue. Daran ändern auch die raren Momente nichts, in denen die Eulenspiegelei am gesunden Menschenverstand scheitert. Aber die machen wenigstens ein bisschen Hoffnung. (jole)


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