Facebook-Seite „Reutte verschenkt“: Außerferner verschenken und helfen

Schon im Bezirk Imst hat das Konzept eingeschlagen wie ein Blitz: Dinge die noch gut in Schuss sind und nicht im Müll landen sollen, werden nun auch über die Facebook-Plattform „Reutte verschenkt“ anderen, die es brauchen können, kostenlos zur Verfügung gestellt.

Daniel Seidner (l.) und Josef Gomig (r.) rührten im Außerfern die Werbetrommel für das neue Konzept von „Reutte verschenkt“.
© Tschol

Von Simone Tschol

Reutte – Im Bezirk Imst hat das Konzept eingeschlagen wie ein Blitz: Dinge die noch gut in Schuss sind und nicht im Müll landen sollen, werden über die Facebook-Plattform „Imst verschenkt“ anderen, die es brauchen können, kostenlos zur Verfügung gestellt. 16.452 Mitglieder zählt die Gruppe. „Ich war im Einzelhandel tätig und habe dort gesehen, wie viele Waren einfach weggeworfen werden“, erzählt Gründer Daniel Seidner. Zwischenzeitlich werden in Imst auch Schenkmärkte veranstaltet, um Menschen auch abseits des Internets für die Aktion zu begeistern. Über die Jahre wurden auch zahlreiche Gewinnspiele organisiert und Menschen in sozialen Notlagen unterstützt.

Jetzt haben Seidner und seine Mitstreiter, die sich übrigens allesamt ehrenamtlich in den Dienst der guten Sache stellen, auch die Facebook-Seite „Reutte verschenkt“ übernommen. Diese zählt derzeit 5527 Mitglieder. Das Konzept inklusive Schenkmärkten und Gewinnspielen soll nun auch im Außerfern greifen. „Uns ist vor allem der soziale Fokus wichtig. Der Mensch steht an erster Stelle. In Imst werden täglich zwischen 20 und 30 Gegenstände verschenkt – vom Auto mit gültigem Pickerl über komplette Einrichtungen bis hin zu Spielzeug“, erklärt Josef Gomig, der Seidner bei der Werbetour durchs Außerfern begleitete. Wichtig ist nur: Die Gegenstände dürfen nicht gegen Geld oder andere Forderungen abgegeben werden.

Seidner und Gomig hoffen, dass die Plattform im Bezirk Reutte ebenso erfolgreich wird, wie im Bezirk Imst. Geplant ist auch im Außerfern ein Schenkmarkt mit buntem Rahmenprogramm – sofern es Corona zulässt im Herbst kommenden Jahres.

Wer kein Internet hat oder mit der Technik nicht so vertraut ist, der kann sich telefonisch beim Team melden: Tel. 0660/7001189.

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