Novartis verkauft Werk in Oberösterreich und investiert in Tirol

Die Sandoz-Mutter Novartis verkauft am Attersee, erneutes Bekenntnis zur Produktion von Generika in Kundl.

Novartis verkauft in Oberösterreich und investiert in Tirol.
© AFP

Unterach – Der Sandoz-Mutterkonzern Novartis verkauft sein Werk in Unterach in Oberösterreich an die französische Fareva-Gruppe – vorbehaltlich der Zustimmung der Kartellbehörden. Der Standort mit 400 Mitarbeitern soll weiterhin für Novartis produzieren, eine entsprechende Vereinbarung sei Teil des Verkaufs-Deals, teilte der Konzern mit.

Der künftige Eigentümer, die weltweit agierende Fareva-Gruppe, liefert unter anderem an Kosmetikmarken wie Chanel, Lancôme und Dior und beschäftigt 12.000 Mitarbeiter. „Wir freuen uns auf einen nahtlosen Übergang für Mitarbeiter, Patienten, Kunden, Partner und andere Stakeholder“ im oberösterreichischen Unterach, meinte Unternehmenseigentümer Bernard Fraisse.

Am Tiroler Standort Kundl will Novartis – wie berichtet – kräftig investieren. In den nächsten Jahren sollen mehr als 150 Mio. Euro in das Werk fließen. Die öffentliche Hand – Regierung und EU – greifen dem Unternehmen mit Förderungen in Höhe von 50 Mio. Euro unter die Arme. (APA)

TT-ePaper testen und eine von drei Gasser Tourenrodeln gewinnen

Die Zeitung kostenlos digital abrufen, das Testabo endet nach 4 Wochen automatisch.

Die TT verlost drei Gasser Tourenrodeln und 50 Thermosflaschen

Kommentieren


Schlagworte