Projekt Weidach in Schwaz: Bauträger lässt sich nicht beirren

Bereits im Juni wurde das Siegerprojekt fürs Schwazer Weidach-Areal mit Altenwohnheim, Wohnungen und Park gezeigt.
© Visualisierung: Öller/Architekturb(r)auerei ZT

Schwaz – Auch wenn das Projekt Weidach in Schwaz in den letzten Wochen und Monaten für viel Zündstoff im Gemeinderat gesorgt hat, ist man laut der gemeinnützigen Wohnbaugesellschaft WE voll im Zeitplan. Dort hat man sich vom politischen Hickhack nicht beirren lassen. „Wir haben natürlich Gespräche geführt und versucht, das etwas zu leiten“, erklärt Projektleiter Peter Hertscheg. Von der kolportierten Verzögerung aufgrund des vertagten Beschlusses zum Bebauungsplan könne keine Rede sein.

Geplant ist im ersten Bauabschnitt das neue Pflegeheim mit 93 Betten samt kleinem Bereich für die Schützen und ein Gebäude für betreutes Wohnen sowie geförderten Wohnbau. Die Bauverhandlung soll Ende Oktober erfolgen. „Damit wir im Dezember beim Kuratorium für Wohnbauförderung einreichen können“, sagt Hertscheg. Im April ist der Baustart geplant. „Der erste Abschnitt war in der Umsetzung sicher schwieriger, weil so viele Interessen zusammengekommen sind“, sagt Hertscheg. Vom Erhalt der Bäume, Gebäudehöhe bis zur Gestaltung der großen Parkanlage habe es viele Faktoren zu beachten gegeben.

Das Heim soll Ende 2022 fertig gestellt werden. Erst nach der Umsiedelung und dem Abbau der derzeitigen Containeranlage für die Senioren folgt der zweite Bauabschnitt mit drei Wohngebäuden und die öffentliche Parkanlage. Bis dahin sei laut Hertscheg genug Zeit, um das Thema Gebäudehöhe anzugehen – die im Gemeinderat für Unstimmigkeiten gesorgt hatte. Die Dichte bleibe laut Hertscheg in jedem Fall erhalten. „Es gibt noch andere Optionen, als ein Stockwerk weniger zu bauen, wie zum Beispiel etwas tiefer ins Gelände zu fahren oder den obersten Stock zu verkleinern“, sagt er. (emf)


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