Kitzbühel geht mit Screeningstraße und Labor eigenen Weg

In Kitzbühel wurde die neue Screeningstraße präsentiert.
© Angerer

Kitzbühel – Die Stadt Kitzbühel geht in Sachen Corona-Prävention einen eigenen Weg. Gestern wurde im Rahmen einer Pressekonferenz eine eigene Screeningstation und ein Labor präsentiert. „Ein schnelles Screening wird in den kommenden Monaten entscheidend sein. Es ist wichtig, dass wir schnell und schlagkräftig testen, um die rasche Ausbreitung zu verhindern“, sagt Bürgermeister Klaus Winkler.

Gemeinsam mit TVB, Bergbahnen, Hoteliers, Skischulen und weiteren Leistungsträgern wurde die Idee einer eigenen Screeningstation entwickelt, als Partner wurde dazu die Firma HG Pharma mit ins Boot geholt. Sie ist derzeit schon mit ihrem „LAB-Truck“ in Tirol unterwegs. Stationiert ist die Screeningstation am Tennisstadion, sie ist täglich von 9 bis 21 Uhr geöffnet. Die Tests werden von Mitarbeitern des Roten Kreuzes und des Samariterbundes durchgeführt.

Ein Labor dazu wird im Gesundheitszentrum installiert. Im Maximalen sollen dann in zehn Stunden bis zu 10.000 Tests analysiert werden. Die Station ist ab sofort geöffnet und soll dann vor allem im Wintertourismus wichtige Dienste leisten. So sollen zum Beispiel alle Skilehrer und Mitarbeiter in den Betrieben schon vor dem Start getestet werden. Auch wird jeder Gast in Kitzbühel, noch vor dem Einchecken, mittels Antigentest getestet. „Damit kommt der positive Gast gar nicht ins Hotel und die Betriebe können weiter arbeiten“, schildert Initiator Thomas Rass. Derzeit sind die Touristiker in der Region des Kitzbühel Tourismus mit Kitzbühel, Jochberg, Aurach und Reith mit dabei. „Im Idealfall beteiligen sich alle Tourismusverbände im Bezirk“, hofft Rass.

Aber auch für die Kitzbüheler Bevölkerung soll es ein spezielles Angebot geben. Der Preis für die Tests liegt bei 85 Euro, das Ergebnis soll in drei Stunden vorliegen. Für die Einheimischen soll es aber noch billiger werden. „Unser Ziel ist es, dass sich Kitzbüheler um 25 Euro testen können. Damit der Preis keine Hürde darstellt“, erklärt Rass. (aha)

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