Reduktion des Contact Tracing in Wien kein Thema

In Wien ist in Sachen Contact Tracing derzeit keine Reduktion wie in Vorarlberg angedacht. „Das ist bei uns noch kein Thema“, versicherte ein Sprecher von Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ). Die Lage sei „herausfordernd, aber noch machbar“. Zuletzt mussten die Behörden rund 4.000 Kontaktpersonen täglich nachverfolgen. In den vergangenen 14 Tagen habe es 5.045 Neuinfektionen gegeben, verbunden mit 40.340 Personen der Kategorie K1 und 6.727 der Kategorie K2.

Laut Hacker-Sprecher sind in der Bundeshauptstadt aktuell 479 Personen mit dem Contact Tracing beschäftigt. 129 davon wurden unlängst im Rahmen der angekündigten Personalaufstockung von insgesamt 500 zusätzlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern neu aufgenommen. Die nächste Tranche in ähnlichem Umfang folge in Kürze.

Die Tiroler Bezirkshauptmannschaften werden sich ab kommender Woche an den Nachmittagen ganz auf die Bekämpfung der Corona-Pandemie konzentrieren. Bürger-Anliegen, die nichts mit dem Coronavirus zu tun haben, sollen auf den Vormittag beschränkt bleiben. „Die Situation spitzt sich ob der stark ansteigenden Infektionszahlen immer weiter zu“, sagte Landesamtsdirektor Herbert Forster. Die Bezirksbehörden müssten sich auf die rasche Aufklärung von Infektionsketten fokussieren.

Forster sprach von einer „ernsten Situation“. Das aufwendige Contact Tracing, das zeitintensive Abarbeiten von behördlichen Maßnahmen oder auch die Ausstellung von Hunderten Quarantänebescheiden stellten die Tiroler Bezirkshauptmannschaften zunehmend vor große Herausforderungen.

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