Endlich wieder Eiszeit: Torfestivals zum Auftakt der Super League

Mit einem 5:3-Sieg von Kundl gegen Wattens und einem 4:3 zwischen Kufstein und Hohenems feierte die neu aus der Taufe gehobene Super League ihren Einstand.

Unter Anleitung von Referee Georg Veit (M.) kreuzten der Kundler Fabio Schramm (l.) und das Wattener Multitalent Michael Tauber (Stürmer, Kassier, sportlicher Leiter) die Schläger.
© www.muehlanger.at

Von Alois Moser

Innsbruck –Dass überhaupt wieder gespielt werden kann, war dabei sogar noch wichtiger als die reinen Ergebnisse. Denn trotz der von den Vereinen ausgearbeiteten Corona-Konzepte hängt das Damoklesschwert möglicher Absagen im Amateursport auch über der neuen Super League.

„Unser Konzept hat gut funktioniert“, kommentierte Kundls Obmann Gerhard Maier nicht ohne Stolz auf die geleistete Arbeit, die Kundler Halle mit Sitzplätzen zu versehen: „Und die Zuschauer haben sich mustergültig verhalten.“ Auch wenn einigen wohl die Kantine abgeht – auf dem Eis wurden den 150 zugelassenen Zuschauern beim 5:3 gegen Wattens dafür einige Leckerbissen geboten: „Es war ein verdienter Sieg für uns.“ Das gab man auch beim Gegner offen zu – Michael Tauber, seines Zeichens neuer sportlicher Leiter bei den Pinguinen, pflichtete bei: „Man hat gemerkt, dass wir weniger Eiszeit hatten. Aber wir lernen daraus und werden auf jeden Fall noch stärker werden.“

Auch in Kufstein bewährte sich das Konzept angesichts der aktuellen Situation: „Wir dürfen 250 Zuschauer in die Halle lassen, die auf abgeklebten Plätzen sitzen“, war Obmann Roland Luchner mit der Feuertaufe zufrieden. Gut für die Festungsstädter: „Die Kantine, die nichts mit dem Verein zu tun hat, darf vor und nach dem Spiel aufsperren.“ Wie sein Kundler Pendant durfte sich aber Luchner auch in sportlicher Hinsicht dank eines 4:3 gegen Hohenems über einen gelungenen Auftakt freuen: „Am Ende hat sich der Gegner mit Strafen selbst geschwächt, aber es war ein gutes Spiel.“


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