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TT-Leitartikel zu zweitem Lockdown: Nationale Kraftanstrengung

Was auch immer Bundeskanzler Sebastian Kurz und Gesundheitsminister Rudolf Anschober heute verkünden werden: Ohne unser aller Zutun werden die härtesten Maßnahmen wirkungslos verpuffen.

Archivfoto.
© FRANZ NEUMAYR

Von Mario Zenhäusern

Österreich steht vor einem zweiten Lockdown. Spätestens seit der Verschärfung der Maßnahmen im Nachbarland Deutschland, das im Übrigen vergleichsweise moderate Steigerungsraten aufweist, ist klar, dass auch die heimische Bundesregierung nachziehen muss. Die massive Zunahme an Covid-19-Patienten in den Krankenhäusern und vor allem in den Intensivstationen lässt der Politik keine Wahl. Anders als im Frühjahr, als Spitalskapazitäten für Covid-19-Patienten freigehalten wurden, aber ungenützt blieben, warnen die heimischen Intensivmediziner jetzt davor, dass unser Gesundheitssystem tatsächlich vor dem Kollaps steht. Betten werden bald ebenso fehlen wie das notwendige Betreuungspersonal. In etlichen Bundesländern kommt es bereits zur Verschiebung nicht unbedingt notwendiger Operationen, um die Versorgung der Patienten – ob mit oder ohne Covid-19 spielt keine Rolle – garantieren zu können.

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