Diskussion im Unterausschuss: Igls will eigene Zukunft klären

Unter dem Titel „Los von Innsbruck?“ diskutiert der Unterausschuss Igls Mittwochabend mit Experten die Frage, „wie zukünftig eine echte Mitsprache aussehen könnte.

Die FPÖ ist mir der bisherigen Arbei­t der Igler Stadteilvertretung nicht zufrieden.Foto: Domanig
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Innsbruck – Unter dem provokanten – und wohl auch etwas missverständlichen – Titel „Los von Innsbruck?“ diskutiert der Unterausschuss Igls Mittwochabend mit Experten die Frage, „wie zukünftig eine echte Mitsprache, eine echte Bürgerbeteiligung in Bezug auf Igler Belange aussehen könnte“. Hintergrund ist das per Stadtrechtsänderung beschlossene Aus für die Stadtteilausschüsse mit Beginn der nächsten Legislaturperiode. Eine „Loslösung“ von Innsbruck werde nicht angestrebt, betonen die Stadtteilvertreter. BM Georg Willi (Grüne) hat ja bereits betont, dass Igls bei Innsbruck „sehr gut aufgehoben“ sei.

FPÖ-Stadtrat Rudi Federspiel, selbst Igler, schlägt dennoch vor, dass die Proponenten eine Bürgerinitiative starten sollten, um die Frage „Separation oder Fortbestand bei Innsbruck“ zu klären. Dabei seien aber alle Pros und Contras zu bedenken.

Mit der Stadtteilvertretung geht Federspiel hart ins Gericht: Deren Mitglieder hätten einfach „die Vorgaben der Stadtregierung umgesetzt“ und zu wenig Initiative gezeigt. Als Beispiel nennt Federspiel das Bauprojekt Bichl 3, die Bebauung des Parkplatzes beim Widum und die Verkehrsüberlastung auf der Bilgeri­straße: „Da hätte sich Protest regen sollen, doch geschehen ist nichts.“ (TT, md)


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