Autodiebe europaweit im Visier - Festnahmen in Österreich

Bei einer fast zweiwöchigen Schwerpunktaktion in Europa gegen Autodiebstähle hat es in Österreich im Oktober insgesamt sieben Festnahmen gegeben. Außerdem wurden Fahrzeuge im Wert von rund einer halben Million Euro sichergestellt, berichtete das Bundeskriminalamt (BK) am Dienstagabend in einer Aussendung. Insgesamt wurden hierzulande 1.264 Fahrzeuge und 1.556 Personen überprüft sowie acht Kfz sichergestellt. Drei der Festnahmen erfolgten wegen Schlepperei.

Zwei Festnahmen gab es nach einem Firmeneinbruch in Niederösterreich und zwei bei Fahrzeugsicherstellungen in Salzburg. Die insgesamt acht in Wien und Salzburg sichergestellten Fahrzeuge hatten einen Gesamtwert von rund 450.000 Euro. Das teuerste Kfz darunter war 150.000 Euro wert. Eine Festnahme wegen Schlepperei wurde in Niederösterreich durchgeführt, zwei in der Steiermark. Dabei wurden insgesamt neun illegale Migranten aufgegriffen, sechs in der Steiermark und drei in Niederösterreich.

Die drei geschleppten Personen in Niederösterreich wurden durch einen mobilen Lastwagen-Scanners des Zolls auf der Ladefläche eines Sattelanhängers mit bulgarischen Kennzeichen entdeckt. Es handelte sich um Männer im Alter von rund 20 Jahren, vermutlich aus Afghanistan. Der 34-jährige bulgarische Lkw-Lenker wurde festgenommen.

Bei der Schwerpunktaktion ging es laut BK „um grenzüberschreitenden Kfz-Kriminalität einschließlich des Schmuggels von gestohlenen Fahrzeugen über die Außengrenzen“. Der Diebstahl von landwirtschaftlichen Maschinen und der Diebstahl von Booten und Kfz-Bestandteilen sowie Dokumentenfälschungen waren ebenso Teil der Kontrollen.

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Die „Joint Action Days (JAD) Mobile 3“ fanden von 12. bis 23. Oktober statt, wie auch aus einer Aussendung der europäischen Polizeibehörde Europol hervorgeht. Insgesamt wurden 352 gestohlene Fahrzeuge in 22 beteiligten Ländern sichergesrellt.

Das Referat für Kfz-Kriminalität des BK fungierte als österreichweite Kontaktstelle und war Bindeglied zum Koordinationszentrum der europäischen Grenzschutzbehörde Frontex in Warschau. Die Ermittlungen wurden von zahlreichen Polizeieinheiten und dem Zollamt Eisenstadt Flughafen Wien unterstützt.


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