Streikenden Bankomaten zerstört: Geldstrafe für 44-Jährigen

Nach einem Streit mit der Lebensgefährtin hatte sich im Juli ein Hilfsarbeiter zu seiner Unterländer Bank begeben. Ohnehin schon „aufgeladen...

Nach einem Streit mit der Lebensgefährtin hatte sich im Juli ein Hilfsarbeiter zu seiner Unterländer Bank begeben. Ohnehin schon „aufgeladen“, versuchte er dort am Bankomaten Geld zu beheben. War es die Alkoholisierung von 2,2 Promille oder ein technisches Gebrechen – es blieb beim Versuch. Die Reaktion des 44-Jährigen konnte später am Überwachungsvideo gesichtet werden. Der Tobende warf nämlich erst einen Auszugsdrucker um, schleuderte diesen dann gegen einen Holzkasten, riss einen Fernseher aus der Wand, warf den Holzkasten gegen eine Scheibe und trat noch mehrfach gegen Bankomaten und Glasschiebetüre. Gestern am Landesgericht wurde der Schaden der schweren Sachbeschädigung auf exakt 14.322,48 taxiert. Dies muss der einschlägig Vorbestrafte nun abstottern – zur unbedingten Geldstrafe von 2520 Euro.

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Ein geordnetes Leben, werdender Vater und trotzdem Langzeitkonsument von Kinderpornografie. Diesen zwiespältigen Eindruck hinterließ gestern vor Richterin Sandra Presslaber am Landesgericht ein Tiroler. Über einen Nachrichtendienst hatte der Mann einschlägige Bilder und Videos weitergeleitet. Unter Frauen-Kürzeln bahnte er zudem Tauschkontakte zu Gleichgesinnten an. Richterin Presslaber: „Da wurden eindeutig Unmündige unter 13 Jahren gezeigt!“ Nur das Geständnis ersparte Haft. Die Strafe fiel saftig aus: 5400 Euro Geldstrafe plus 5706 Euro Verfahrenskosten. (fell)


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