Osttirol bietet Service für Einwanderungswillige

Unter www.osttirol-leben.at erfahren Interessierte von auswärts alles über den Bezirk Lienz. Konkrete Tipps und Hilfestellungen gibt es auch.

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Die Webseite www.osttirol-leben.at wird vom Regionsmanagement Osttirol betreut. Zusätzlich zu den Informationen erhält der Internetauftritt bald ein neues Kontaktnetzwerk. Ein Name dafür wird gesucht.
© www.osttirol-leben.at

Von Catharina Oblasser

Lienz – Begleitung und Starthilfe für Unternehmen, die sich in einer Region niederlassen wollen, ist weitum üblich. Für Privatpersonen ist ein solches Service eher die Ausnahme. So eine Ausnahme gibt es im Bezirk Lienz, wo sich das Regionsmanagement Osttirol (RMO) potenzieller Neo-Osttiroler annimmt. Die Webseite heißt www.osttirol-leben.at und stellt alles ins Schaufenster, was es über den Bezirk zu wissen gibt – auch Einheimische können sich selbstverständlich informieren.

Ein Abschnitt führt die Gründe auf, warum sich ein Leben in Osttirol auszahlt: Die Palette reicht vom höchsten Berg Österreichs – dem Großglockner – über eine gut­e medizinische Versorgung durch das große Bezirkskrankenhaus bis zum leistbaren Wohnen.

Unter dem Stichwort „Wir helfen dir“ gibt es ganz konkrete Hinweise, welche Wohnbauträger es im Bezirk gibt und wie sie zu erreichen sind, oder eine Auflistung der zehn größten Produktions- bzw. Dienstleistungsunternehmen. Sogar eine Einladung zum persönlichen Besuch ist inbegriffen. „Es gibt eine Stelle, die dir in jedem Fall weiterhilft: das Regionsmanagement Osttirol, kurz RMO“, heißt es da. „Du bist angekommen? Dann brauchst du zur ersten Orientierung nur eine Adresse: Schau bei uns im RMO vorbei!“

Die Webseite ist ein Projekt der Initiative „Vordenken für Osttirol“, die von Land, Bund und EU unterstützt wird. Sie entstand 2013, alle maßgeblichen Einrichtungen und Verbände des Bezirks sind in die Initiative eingebunden.

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Mit osttirol-leben.at wollen die „Vordenker“ und das RMO über reine Informationen hinausgehen. Nächstes Projekt ist ein Kontakt-Netzwerk, das ebenfalls über die Homepage erreichbar sein soll. Da sind gute Ideen gefragt, denn das Netzwerk soll einen eigenen, prägnanten Namen bekommen. „Osttirol mit der Welt verbinden und die Welt nach Osttirol einladen: Das ist die Idee hinter dem neuen Netzwerk“, teilen die Initiatoren mit. Auch hier sind Menschen in oder außerhalb des Bezirks angesprochen. Und Menschen, die sich vorstellen können, in Osttirol zu leben.

Davon gebe es gar nicht so wenige, meint Michael Hohenwarter, Geschäftsführer des RMO. Das Knüpfen von intensiven Kontakten nach außen sei deshalb vorteilhaft. „Internationales Know-how lässt sich bestens für Projekte in unseren Gemeinden und Unternehmen nutzen.“


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