Imst Tourismus verhandelt um Bahnenneubau

Der Imster Gemeinderat votierte bereits für die Finanzierung des Bahn-Neubaus. Der TVB hält sich bei Zusagen noch zurück.
© Imster Bergbahnen

Imst – Die Finanzierung des groß angedachten Neubaus der Imster Bergbahnen um vorab kolportierte 21 Millionen Euro lässt auf sich warten. Kürzlich hatte der Imster Gemeinderat eine Zusage über 6,35 Millionen Euro getätigt (die Stadt hält rund 80 Prozent der Anteile). Der Aufsichtsrat des Imst Tourismus, der über 20 Prozent verfügt, ließ sich am Dienstagabend die Pläne durch Bergbahn-Geschäftsführer Bernhard Schöpf, Bergbahnen-Aufsichtsrat VBM Gebhard Mantl sowie Stadtchef Stefan Weirather erläutern.

Fazit des Abends: Man sei guter Dinge und auf dem richtigen Weg. Aber: Dafür brauche es noch Optimierungen, sprich Kostensenkungen. Sowohl Stadt Imst als auch TVB würden nämlich aktuell Corona-bedingt an Einnahmenrückgängen leiden.

"Der nächste Schritt muss sein, dass die genauen Kosten auf den Tisch müssen", sagt TVB-Obmann Hannes Staggl. Dazu wolle man die Ausschreibung abwarten. "Bis Ende des Jahres sollte der Finanzierungsplan stehen", hofft BM Weirather, denn nur bis Ende Februar gibt es noch die Investitionszuwachsprämie des Bundes - und die beträgt immerhin 1,5 Millionen Euro.

"Das wäre schön", meint dazu der Aufsichtsratschef des Imst Tourismus, Thomas Schatz. Im TVB verzeichne man aber heuer Mindereinnahmen von einem Drittel. "Wir sind natürlich optimistisch. Und es wäre alles nicht das Problem, wenn wir eine normale Saison hätten." Ein mögliches Einsparungspotenzial ortet er etwa im Verzicht auf einen geplanten Mittelausstieg beim Speicherteich. Allein das würde zwei Millionen Euro ersparen.

Bisher gebe es nur Schätzungen, erklärt der Aufsichtsratschef. Erst nach Vorliegen der tatsächlich zu erwartenden Kosten könne der TVB-Vorstand ein Finanzierungskonzept ausarbeiten. (pascal)


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