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Zahngold und Co.: Tiroler Krematorien und das Geschäft nach dem letzten Geleit

Von betriebswirtschaftlich relevant bis bedeutungslos bezeichnen Kremierer die Einnahmen aus Edelmetallresten nach der Verbrennung.

Nach der Feuerbestattung werden metallische Rückstände mit Magneten aus der Asche geholt. Bei der Entsorgung können sie wertig sein.
© Getty Images/iStockphoto

Von Helmut Mittermayr

Reutte, Innsbruck – Das Füssener Bestattungsunternehmen Klaus, das in Reutte eine Dependance unterhält, brandmarkt seit einem Jahr auf seiner Homepage ein Krematorium in Kempten, das im Herbst 2019 verurteilt wurde, weil es Zahngold und andere Rückstände illegal verkauft und nicht dem Fiskus gemeldet hatte. „Wir verurteilen solch ein Verhalten auf das Schärfste“, sagt Thomas Klaus. Die Verwertung von wertvollen Metallen aus der Asche von Verstorbenen, das Geschäft nach dem letzten Geschäft, ist in der Branche aber üblich. Es geht um Zahngold, Eheringe, künstliche Gelenke aus Titan oder die Platinteile von Herzschrittmachern.

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