Strudelnde Strukturen: Debüt von Johannes Ziegler in Innsbruck

Eitempera ist die bevorzugte Technik des in Innsbruck aufgewachsenen und in Salzburg lebenden Malers Johannes Ziegler.
© galerie mayr

Innsbruck – Wie sein Bruder Michael ist auch Johannes Ziegler ein Prandstetter-Schüler. Der sich nun erstmals in der Stadt, in der er aufgewachsen ist, als Künstler präsentiert. Mit kleinen, von einer feinen Farbigkeit dominierten Eitempera-Arbeiten, in denen es um Strukturen geht, die zwar von der Natur abgeleitet sind, reduziert allerdings zu abstrakten Strukturen. Die strudeln, sich durchkreuzen oder auch in fast linearer Anordnung daherkommen. Ziegler zeigt in der Galerie Mayr aber auch eine Reihe winziger Aquarelle, die so etwas wie atmosphärisch verdichtete Augenblicke der Wirklichkeit sind. (schlo)

Galerie Mathias Mayr. Mariahilfstraße 38, Innsbruck; bis 14. November, Di–Fr 15–18, Sa 10–13 Uhr.


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