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Interessenkonflikte wegen „politischer“ Aufsichtsräte in Tirol

Der Bundesrechnungshof sieht Handlungsbedarf bei den Beteiligungen des Landes. Politiker sollten nicht mehr den Kontrollgremien angehören.

Die Tiwag-Zentrale in Innsbruck.
© Foto Christoph Ascher

Von Peter Nindler

Innsbruck – Das Land Tirol ist an 34 Unternehmen direkt und an 118 indirekt beteiligt. Der Beteiligungsbericht für 2019 weist bei den klassischen Beteiligungen einen Umsatz von 2,12 Milliarden Euro aus, 13.500 Personen sind dort beschäftigt. Für mehr als die Hälfte der 34 Landesunternehmen ist Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf (ÖVP) politisch zuständig, als Regierungsmitglied sitzt sie zugleich im Aufsichtsrat des landeseigenen Energieversorgers Tiwag. Und da setzt der Bundesrechnungshof (RH) in einem aktuellen Bericht mit seiner Kritik an den Landespolitikern in den Aufsichtsräten an.

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