Zu Halloween zu Hause bleiben, sonst gibt‘s Saures

Zu Hause bleiben, sonst gibt‘s in Corona-Zeiten Saures - zumindest für jene, die sich zu Halloween nicht an die gesetzlichen Vorgaben im Nachtgastronomie-Bereich halten. Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) hat für die Nacht auf Sonntag Kontrollen der Landespolizeidirektionen angekündigt, auch zur Verhinderung größerer Feiern und Treffen im öffentlichen Raum. „Verantwortung für unser gesellschaftliches Zusammenleben zeigen jetzt jene, die auf Partys und Feiern verzichten.“

Dabei hat sich Halloween in Österreich, trotz Kritik am „fremden“ Brauchtum, etabliert: Viele Kinder fiebern oder zittern der Nacht auf den 1. November entgegen. Kein Wunder, ist dies doch die schaurige Nacht der verirrten Seelen, des keltischen Todesgottes Samhain und des Hexensabbats. Die Mädchen und Buben haben eins zu eins den Brauch übernommen, kostümiert von Haus zu Haus zu ziehen. Mit den deutschen Entsprechungen für „Trick Or Treat“ erpressen sie scherzhaft drohend Süßigkeiten, zumeist mit „Süßes, sonst gibt‘s Saures“. Heuer wird daraus leider nichts.

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