„Safe House“ und QR-System: Das Außerfern rückt bei Covid zusammen

QR-Codes gehören bereits zur Gastronomie. Im Außerfern kommt ein gemeinsames System.
© Vanessa Rachlé / TT

Reutte – Auch wenn das Gebot des Abstandhaltens angesagt ist – im Außerfern rückt man derzeit zusammen. Und zwar einerseits für ein so genanntes „Safe House“ und andererseits für ein einziges QR-System im gesamten Bezirk Reutte. „Das ist in Tirol erstmalig“, freut sich der Obmann des TVB Tiroler Zugspitz Arena, Theo Zoller, über die Zusammenarbeit von Tourismusverbänden, der Gemeinden und der Wirtschaftskammer.

Als Erstes ist ab heute, 1. November, ein „Safe House“ installiert. „Dabei sind die Tourismusverbände Tannheim, Reutte und Zugspitz Arena“, sagt Zoller. Diese drei Verbände kommen für die Miete eines Hauses in Reutte auf. Dort stehen elf Doppelzimmer für positiv auf Corona getestete Personen mit einem Absonderungsbescheid zur Verfügung, die keine versorgenden Angehörige haben. Die Versorgungskosten selbst übernehmen Land und Bund, erklärt Zoller. Das Haus steht nicht nur Touristen zur Verfügung, sondern „natürlich auch der Bevölkerung oder etwa infizierten Pflegekräften“. Das „Safe House“ sei ein Anfang, man werde bei verstärktem Bedarf reagieren. Auch hofft er, dass auch der TVB Lechtal noch in den Kreis der Mietsponsoren eintritt.

In einer anderen Maßnahme sind sich die vier TVB sowie alle vier Gemeindeverbände des Bezirks hingegen einig: In den nächsten Tagen werde ein gemeinsames Contact Tracing präsentiert, das in der Wintersaison eingesetzt werden kann. „Neu ist, dass hier der gesamte Bezirk mitmacht – und auch die Wirtschaftskammer unterstützt uns“, so Zoller. Gemeinsam mit Feratel werden in Gastronomie und Hotelerie sowie auch bei kleinen Vermietern QR-Codes zur Verfügung stehen, die das Verfolgen von Infektionen erleichtern. (pascal)


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