Trotz Höhenflug herrscht bei der TI Jubelstimmung auf Raten vor

Jubel, Trubel, Heiterkeit: Die erfolgreichen Volleyballerinnen der TI-abc-fliesen-volley glänzen derzeit nicht nur optisch am Parkett.
© gepa

Innsbruck – Zumindest für 24 Stunden lächelte die TI-abc-fliesen-volley vom ersten Rang der höchsten österreichischen Damen-Volleyballliga. Der Aufsteiger befindet sich in einem Hoch, liegt nur einen Punkt hinter Tabellenführer UVC Graz. Die Gründe für den Höhenflug kennt Obmann Michael Falkner genau: „Wir haben während des ersten Lockdowns viel individuell gearbeitet und sind, sobald es erlaubt war, auf den Beachvolleyball-Platz gewechselt.“

Einen euphorischen Ausnahmezustand gibt es, laut Falkner, aber nicht: „Corona macht alles unsicherer und eine unserer Leistungsträgerinnen braucht sich nur verletzen, dann sieht die Welt wieder ganz anders aus.“ Den Genuss über den erfolgreichen Start will man sich, trotz Euphoriebremse, nicht nehmen lassen. Man schaue von Woche zu Woche, und sollte nichts Unerwartetes passieren, ja dann „könnten wir in den Top vier landen“.

Beim 3:1-Erfolg über Salzburg in der USI-Halle war TI-volley-Kapitän Martyna Walter mit 22 Punkten Top­scorerin – Teamkollegin Myriam Robitaille erzielte ebenfalls beachtliche 15 Punkte. Robitaille sei auch in der Kabine eine wichtige Triebfeder, wie „Much“ betonte. Für den VC Tirol setzte es derweilen bei den Wildcats in Klagenfurt eine klare 0:3-Niederlage.

In der zweiten Bundesliga musste das Hypo Tirol Volleyballteam gestern einen kleinen Rückschlag (2:3) hinnehmen. Die VC-Mils-Herren ließen den Gästen aus Salzburg keine Chance. (suki)

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Volleyball in Zahlen

Damen, 1. Bundesliga:

TI – PSV Salzburg 3:1 (25:23, 19:25, 25:23, 25:20);

ATSC Wildcats Klagenfurt – VC Tirol 3:0 (25:17, 25:21, 25:16).

Herren, 2. Bundesliga:

SG OÖ/Wels/Steyr – Hypo 3:2;

VC Mils – PSV Salzburg 3:0


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