LASK, Rapid und WAC siegen in der Bundesliga

Die Bundesligisten LASK, Rapid Wien und der WAC haben am Sonntag in der sechsten Runde jeweils einen Sieg eingefahren. Der LASK gewann das Duell um Rang drei gegen Sturm Graz mit 2:0 und hält weiter bei drei Zählern Rückstand auf Rapid, die gegen Altach einen souveränen 3:1-Sieg verbuchten. Eine starke Leistung bot auch der WAC, die Kärntner ließen beim 3:1 (3:0) gegen die Admira nichts anbrennen.

Der LASK hielt mit dem mühevollen, aber im Endeffekt klaren Sieg die Tuchfühlung zur Tabellenspitze. Einem frühen Treffer von Husein Balic (6.) folgte im Finish die Entscheidung durch Johannes Eggestein (91.), der den ersten Auswärtssieg der Linzer in dieser Saison fixierte. Die Oberösterreicher feierten vier Tage vor dem Europa-League-Gastspiel bei Royal Antwerpen gleichzeitig ihren dritten Pflichtspielsieg in Folge. Sturm hingegen kassierte im achten Pflichtspiel der Saison unter Trainer Christian Ilzer die erste Niederlage.

Rapid-Trainer Didi Kühbauer nahm gegenüber der Niederlage in der Europa League am Donnerstag (0:1 in Molde) vier Veränderungen vor, gab u.a. Ritzmaier und Ercan Kara eine Pause und setzte neu auf Maximilian Hofmann, Kelvin Arase, Dejan Petrovic und Christoph Knasmüllner. Im Tor erhielt wieder Paul Gartler, in Molde der einzige Lichtblick, den Vorzug gegenüber Richard Strebinger. Eine kräftige Rotation, die den Wienern Erfolg bringen sollte: Der Sieg war nie in Gefahr, Knasmüllner (22.), Koya Kitagawa (54.) und Marcel Ritzmaier (81.) sorgten für klare Verhältnisse. Für Altach traf Mario Stefel (83.).

Der WAC fand indes nach zuletzt drei Niederlagen en suite in der Liga auf die Siegerstraße zurück. Nach dem furiosen 4:1-Erfolg bei Feyenoord Rotterdam in der Europa League feierten Michael Liendl und Co. bei der Admira einen völlig ungefährdeten 3:1-(3:0)-Sieg - den erst zweiten 2020/21. Kurios: Liendl traf wie schon gegen Feyenoord zweimal vom Elfmeterpunkt (12., 23.). Das dritte Tor für die Gäste steuerte Eliel Peretz bei (37.). Die Elf von Ferdinand Feldhofer verbesserte sich damit in der Tabelle auf Platz sieben. Die Admira hingegen, die nur durch ein Eigentor von Nemanja Rnic im Finish (88.) erfolgreich war, kassierte die zweite Schlappe hintereinander und liegt nur einen Zähler vor Schlusslicht Ried auf Platz elf.


Kommentieren


Schlagworte