Stichwahl um Präsidentenamt in der Republik Moldau nötig

In der Republik Moldau hat die pro-europäische frühere Regierungschefin Maia Sandu, Chefin der Oppositionspartei Aktion und Solidarität (PAS), die erste Runde der Präsidentenwahl vom Sonntag überraschend gewonnen. Wie die moldauische Wahlbehörde am Montagmorgen mitteilte, lag die 48-Jährige nach Auszählung von 99,30 Prozent der Stimmen mit 35,87 Prozent in Führung vor dem pro-russischen Amtsinhaber Igor Dodon aus den Reihen der Partei der Sozialisten (PSRM) mit 32,80 Prozent.

Ausschlaggebend für Sandus Teilsieg waren die Stimmen der im Ausland wohnhaften moldauischen Wähler, die mit überwältigender Mehrheit für die proeuropäische Politikerin votierten. Mehr als 65 Prozent aller im Ausland abgegebenen Stimmen entfielen auf sie. Für eine weitere Überraschung im Wahlrennen sorgte auch der drittplatzierte Präsidentschaftskandidat Renato Usatii („Unsere Partei“), der beachtliche 16,96 Prozent einfahren konnte.

Die endgültige Entscheidung im Rennen um die Präsidentschaft wird nun die für den 15. November angesetzte Stichwahl zwischen Sandu und Dodon bringen, da am Sonntag kein Kandidat gemäß den Regeln die erforderliche Mehrheit von 50 Prozent der Stimmen auf sich vereinen konnten.

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