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Zu wenig Transparenz in der „Beziehung“ Land und Tiwag

Opposition kritisiert Budgetpolitik des Landes auf Kosten des Landesener-gieversorgers. ÖVP verteidigt seinerzeitige Millionenhilfe für die Hypo.

Der Bundesrechnungshof beurteilt die seinerzeitige Finanzspritze der Tiwag von 220 Mio. Euro für die Hypo Tirol Bank kritisch.
© APA (dpa)

Von Peter Nindler

Innsbruck – Wie viel kann die Politik in ihren Landesunternehmen mitbestimmen und wie wenig sollte das sein? In diesem Spannungsfeld bewegt sich die kritische Beurteilung des Bundesrechnungshofs (RH) der Beziehung zwischen dem Land Tirol und seinem landeseigenen Energieversorger Tiwag. Sauer stoßen dem RH die von der Regierung gewünschten Dividendenausschüttungen in den vergangenen Jahren auf, die vor allem in der Tiwag nicht immer Freudensprünge ausgelöst haben. Im Gegenteil: Schließlich beeinträchtigten die vorgezogene Dividenden von 220 Millionen Euro als Kapitalspritze für die ebenfalls im Eigentum des Landes stehende Hypo Tirol Bank im Jahr 2011 sowie spätere Ausschüttungen von rund 40 Millionen Euro für landesweite Impulspakete die Eigenkapitalausstattung der Tiwag.

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