Neuer Golf R stürmt in 4,7 s von null auf 100 km/h

Der VW Golf, jahrzehntelang die Nummer eins in der heimischen Zulassungsstatistik, wird sich heuer – wie im Vorjahr – nur auf dem zweiten Platz hinter dem Škoda Octavia einreihen.

Bis zu 270 km/h schnell kann der neue Golf R fahren – dank eines 320 PS starken Zweiliter-Vierzylinder-Turbobenzinmotors und eines traktionssichernden 4Motion-Allradsystems.
© Volkswagen

Salzburg – Der entthronte Branchenleader kämpft um seine Form: Der VW Golf, jahrzehntelang die Nummer eins in der heimischen Zulassungsstatistik, wird sich heuer – wie im Vorjahr – nur auf dem zweiten Platz hinter dem Škoda Octavia einreihen. In den ersten neun Monaten des laufenden Jahres konnte sich der Kompaktwagen von Volkswagen 4602-mal verkaufen, der tschechische Cousin schaffte 6019 Einheiten. Zum Vergleich: Im Vorjahr verbuchte Škoda für denselben Zeitraum 8630 Neuzulassungen, der interne Kontrahent VW 7499 Stück.

Immerhin gibt es einen Bereich, wo sich der Golf gegenüber dem Octavia weiterhin behaupten kann: bei den Sportversionen. Mögen die RS-Derivate des Octavia seit jeher Respekt verdienen – der Golf R kauft ihnen alle­samt die Schneid ab, erst recht in der neuesten, in dieser Woche vorgestellten Generation: Ein aufgebohrter Zweiliter-Vierzylinder-Turbobenziner leistet hier 320 PS und stemmt ein maximales Drehmoment von 420 Newtonmetern. Nur 4,7 Sekunden vergehen, bis der Golf R vom Stand weg Temp­o 100 km/h erreicht hat. Bis zu 250 km/h kann der Kompaktsportler fahren, in Verbindung mit R-Performance-­Paket sind sogar 270 km/h möglich.

Bestellstart im Dezember

Für größtmögliche Traktionssicherheit sorgt ein adaptierter 4Motion-Allradantrieb. Dieses System arbeitet mit einer radselektiven Momentensteuerung an der Hinterachse, um die Agilität zu erhöhen (R-Performance Vectoring).

Über einen Fahrdynamikmanager ist das Allradsystem zusätzlich mit den elektronischen Differenzial­sperren (XDS) und dem adaptiven Fahrwerkssystem DCC vernetzt. In die Kraftübertragung mengt sich ab Werk übrigens auch ein Doppelkupplungsgetriebe mit sieben Stufen ein.

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Mit dem Bestellstart in Öster­reich ist im Dezember zu rechnen. (hösch)


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