Internationale Bestürzung über Anschlag in Wien

Nach dem Terroranschlag in Wien treffen immer mehr Beileidsbekundungen aus dem Ausland ein. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron twitterte auf Deutsch und auf Französisch: „Wir Franzosen teilen den Schock und die Trauer der Österreicher nach einem Attentat in ihrer Hauptstadt Wien. Nach Frankreich ist es nun ein befreundetes Land, das angegriffen wird. Dies ist unser Europa. Unsere Feinde müssen wissen, mit wem sie es zu tun haben. Wir werden nicht nachgeben.“

EU-Ratspräsident Charles Michel verurteilte die Terrorattacke als feigen Akt gegen das Leben und die menschlichen Werte verurteilt. „Meine Gedanken sind bei den Opfern und den Menschen in Wien nach dem schrecklichen Anschlag von heute Abend“, teilte Michel am Montag mit. Europa stehe an der Seite Österreichs.

Angesichts des mutmaßlichen Anschlags zeigte sich EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen „schockiert und traurig“. „Meine Gedanken sind bei den Familien der Opfer und der österreichischen Bevölkerung“, schrieb sie auf Twitter. „Europa steht in voller Solidarität an Österreichs Seite. Wir sind stärker als Hass und Terror.“

Der schwedische Ministerpräsident Stefan Löfven verurteilte die Tat in der Nähe einer Synagoge. „Meine Gedanken sind bei den Opfern und ihren Familien. Wir müssen uns gemeinsam gegen Angriffe auf unsere offene Gesellschaft wehren“, schrieb er auf Twitter.

Ähnlich äußerten sich auch EU-Parlamentspräsident David Sassoli und der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell. Sassoli kommentierte: „Mit Trauer und Entsetzen verfolgen wir die Nachrichten von einem erneuten Anschlag in Europa“. Borrell sprach von einem „feigen Akt von Gewalt und Hass“.

Auch mehrere deutsche Politiker reagierten bestürzt. Der SPD-Vorsitzende Norbert Walter-Borjans sprach auf Twitter von „erschütternden Nachrichten“. „Was auch immer das Motiv und wer auch immer die Täter sein könnten. Solche Taten verdienen Ächtung, null Toleranz und die ganze Härte des Gesetzes.“ FDP-Chef Christian Lindner twitterte: „Unsere Gedanken sind in #Wien“.

Das deutsche Außenministerium zeigte sich entsetzt. Es kämen „erschreckende, verstörende Meldungen“ aus der österreichischen Hauptstadt, erklärte das Ministerium am Montagabend auf Twitter. „Auch wenn das Ausmaß des Terrors noch nicht absehbar ist: unsere Gedanken sind bei den Verletzten und Opfern in diesen schweren Stunden“, hob das Auswärtige Amt hervor. Es fügte hinzu: „Wir dürfen nicht dem Hass weichen, der unsere Gesellschaften spalten soll.“


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