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Das Pflasterl hinter der Maske: Viele nutzen Corona-Zeit für Schönheits-OPs

Die Abgeschiedenheit im Home-Office und die Pflicht, Maske zu tragen, spielen der Schönheitschirurgie in die Hände: Nicht wenige Menschen nutzen jetzt die Gelegenheit, um sich selbst optisch zu optimieren.

Seit dem Ausbruch der Pandemie habe sich die Bereitschaft erhöht, sich zu Verschönerungszwecken unter das Messer zu legen.
© iStock

Von Theresa Mair

Viele Menschen haben derzeit Sorgen – und manchen sieht man sie auch an. Oder sie selbst sehen sie sich an – im Spiegel. Manchen Menschen bereitet aber auch erst der Blick in den Spiegel Stirnrunzeln: Es stören sie die Schlupflider, heruntergezogene Mundwinkel, ein kleiner oder hängender Busen, der überschüssige Speck auf den Hüften. Nicht einmal die Schamlippen sind vor dem eigenen kritischen Auge gefeit. Das ist freilich nicht erst seit Corona so.

Seit Monaten kursieren allerdings Gerüchte, dass sich seit dem Ausbruch der Pandemie die Bereitschaft erhöht habe, sich zu Verschönerungszwecken unter das Messer zu legen. Der britische Sender BBC berichtete bereits im Juli davon.

Es ist ja auch praktisch: „Unterspritzungen mit Hyaluronsäure oder Botox sind deutlich mehr gefragt, weil die PatientInnen – hauptsächlich sind es Frauen, es gibt aber auch Männer – einen blauen Fleck danach gut unter der Maske verbergen können. Niemand merkt dann, dass etwas im Gesicht gemacht wurde“, findet Elisabeth Zanon eine Erklärung.

Denn mit einer Schwellung oder eben einem hartnäckigen blauen Fleck müsse man immer rechnen. Das könne schon einmal zehn Tage dauern. „Im Home-Office und mit Maske ist das kein Problem. Wenn man diese nach ein paar Tagen weglässt, dann hat man ein erfrischtes Gesicht.“

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