Alaba und Thiem als Favoriten für „Sportler des Jahres“

David Alaba zum dritten Mal oder erstmals Dominic Thiem? Diese zwei Stars sind die Favoriten der Wahl zu Österreichs „Sportler des Jahres 2020“. Am Dienstag wurden zunächst die ersten fünf der Abstimmung unter den Mitgliedern der Sportjournalistenvereinigung Sports Media Austria veröffentlicht. Nikola Bilyk, Stefan Kraft und Matthias Mayer vervollständigen das Herren-Quintett. Bei den Damen und den Mannschaften scheint das Rennen weit offen zu sein.

Alaba hat mit seinem Club FC Bayern München mit Siegen in der nationalen Meisterschaft, im Cup und in der Champions League das Triple geschafft. Dieses winkt dem 28-Jährigen nun auch bei der Sportlerwahl nach seinen Erfolgen von 2013 und 2014. Thiem war seit 2015 dreimal Zweiter hinter Seriensieger Marcel Hirscher (sechs Mal Erster) und zudem zweimal Dritter. Mit der Titelpremiere in einem Grand-Slam-Turnier bei den US Open hat sich der 27-Jährige in eine aussichtsreiche Position für den Gewinn der „Niki“-Trophäe gebracht.

Vorjahressiegerin Vanessa Herzog hat es erneut unter die fünf stimmenstärksten Damen geschafft. Die Eisschnellläuferin hat nach dem wegen der Pandemie reduzierten Sportjahr in Fußballerin Nicole Billa, Leichtathletik-Mehrkämpferin Ivona Dadic, Skeleton-Pilotin Janine Flock und Skispringerin Chiara Hölzl starke Konkurrenz.

Bei den Mannschaften wäre der dritte Erfolg in Serie des Champions-League-Teilnehmers Red Bull Salzburg keine Überraschung. Die in der Europa League stark aufspielenden Fußballer des LASK, das Männer-Handball-Nationalteam, das in der Motorrad-Königsklasse MotoGP erstmals siegende KTM-Team sowie die in der 49er-Segelklasse die Weltrangliste anführenden Benjamin Bildstein und David Hussl sind die schärfsten Rivalen.

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Die Bekanntgabe und Ehrung der Sportler des Jahres in den diversen Kategorien, zu denen auch Sportlerin und Sportler mit Behinderung sowie Special Olympics Sportler und Sportlerin gehören, erfolgt im Rahmen der Lotterien Sporthilfe-Gala am Abend des 10. November in Wien. Aufgrund der Corona-Pandemie wird die Veranstaltung ohne Publikum abgewickelt.

Die Frage, ob ein Votum für die Sportler des Jahres unter den Corona-bedingten Umständen überhaupt Sinn macht, beantwortete Hans Peter Trost. „Das hätte einen erstmaligen Ausfall der Wahl seit 1949 bedeutet“, sagte der Präsident der Sports Media Austria und ORF Sportchef. „Wir haben uns aber am Ende darüber verständigt, dass die österreichischen Sportlerinnen und Sportler seit der Vorjahreswahl herausragende Leistungen gezeigt und sich eine Wahl bzw. eine Auszeichnung, die selbstverständlich unter entsprechend strengen Corona-Präventionsmaßnahmen stattfinden muss, verdient haben.“


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