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„Derzeit leider nicht möglich“: Kein Reha-Platz für Mutter mit Beeinträchtigung

Eine Mutter mit Beeinträchtigung findet keine geeignete Reha-Einrichtung für sich, ihr Kind und ihre persönliche Assistenz: Absagen auch aus Angst vor Ansteckungsgefahr.

Amanda ist eine alleinerziehende Mutter und auf persönliche Assistenz angewiesen, auch während eines Reha-Aufenthalts.
© privat

Von Michaela S. Paulmichl

Innsbruck – „Eine Aufnahme mit Kleinkind und Kontaktperson ist derzeit nicht möglich.“ „Leider können wir Ihrer Bitte nicht entsprechen.“ „Nach Rücksprache mit der ärztlichen Leitung muss ich Ihnen leider mitteilen, dass eine Reha mit Kleinkind und wechselnden Assistenten nicht möglich ist.“ „Aufgrund der aktuellen Covid- Situation besteht ein generelles Betretungsverbot für Kinder unter 6 Jahren.“ Eine Absage nach der anderen hat Amanda, eine junge Tiroler Mutter, die seit ihrer Geburt auf einen Elektro-Rollstuhl und Unterstützung angewiesen ist, bekommen. Sie benötigt Physio- und Ergotherapie und regelmäßig auch eine vierwöchige neurologische Rehabilitation, um gesund, so aktiv wie möglich und arbeitsfähig zu bleiben.

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